Feuerwehr-Einsätze während der Weihnachtsfeiertage
E-Zigarette löst Feuerwehreinsatz aus

Warendorf -

Als Fehlalarm entpuppte sich zum Glück eine Meldung aus dem Josephs-Hospital. Dort hatte am Samstag vor Heiligabend um 19.47 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst, offenbar, weil ein Patient in einem dafür nicht vorgesehenen Bereich eine E-Zigarette geraucht hatte. Die Löschzüge 1&2 Warendorf und 5 Milte rückten aus – und gleich wieder ab.

Mittwoch, 27.12.2017, 15:12 Uhr

Insgesamt vier Einsätze hatten die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr am Weihnachtswochenende.
Insgesamt vier Einsätze hatten die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr am Weihnachtswochenende. Foto: Michael Baar

Insgesamt vier Einsätze hatten die Löschzüge der Feuerwehr der Stadt Warendorf während der Weihnachtsfeiertage.

Am 23. Dezember erschienen gegen 19.10 Uhr Passanten an der Polizeiwache und meldeten, dass sich in der öffentlichen Toilette am Bahnhof vermutlich eine hilflose Person befinde. Daraufhin rückten ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug vom Standort Holzbach aus. Auf Grund des Meldebildes und der Tatsache, dass die Toilette seit längere Zeit eine Belegung anzeigte, öffnete die Feuerwehr mit Spezialwerkzeug die sanitäre Einrichtung. Glücklicherweise erwies sich die Alarmierung als Fehlalarm. Vor Ort wurde niemand gefunden, so dass die Einsatzkräfte nach einer Viertelstunde wieder abrücken konnten.

Als Fehlalarm entpuppte sich zum Glück auch eine Meldung aus dem Josephs-Hospital. Dort hatte am Samstag um 19.47 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst, offenbar, weil ein Patient in einem dafür nicht vorgesehenen Bereich eine E-Zigarette geraucht hatte. Die Löschzüge 1&2 Warendorf und 5 Milte rückten aus – und gleich wieder ab.

In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag um 4.05 Uhr, rückten der Rettungsdienst und das Hilfeleistungslöschfahrzeug vom Standort Holzbach zur Bellmannstraße aus. Hinter einer verschlossenen Wohnungstür sollte sich eine hilflose Person befinden. Die Feuerwehr öffnete die Tür mit Spezialwerkzeug und übergab die Einsatzstelle dem Rettungsdienst, der sich zur weiteren Behandlung um die Person kümmerte.

Um 17.2 Uhr wurden der Löschzug Freckenhorst, die Drehleiter und ein Rettungswagen aus Warendorf, zu einem Küchenbrand im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in die Thiatildisstraße in Freckenhorst alarmiert. Dort war nach ersten Ermittlungsstand der Polizei ein Küchengerät durch einen technischen Defekt in Brand geraten. Die Feuerwehr entfernte mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz das Brandgut und belüftete die verqualmte Wohnung mit einem Hochleistungslüfter. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Die letzten Einsatzkräfte konnten nach rund einer Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 10 000 Euro.

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