Verkaufsoffener Sonntag in Warendorf gekippt Geschäfte bleiben geschlossen

Warendorf/Münster -

Das Verwaltungsgericht Münster hat der Stadt Warendorf die Genehmigung für den verkaufsoffenen Sonntag (2. Advent) wieder entzogen. Damit gab das Gericht Kläger Verdi recht.

Von Joachim Edler
Verkaufsoffener Sonntag in Warendorf gekippt: Geschäfte bleiben geschlossen
Foto: Joachim Edler

Verkaufsoffener Sonntag gekippt: Der für den 2. Advent (10. Dezember) geplante verkaufsoffene Tag in Warendorf muss ausfallen. Das Verwaltungsgericht Münster hat der Stadt die Genehmigung wieder entzogen. Damit gab das Gericht Kläger Verdi recht.

In der Begründung heißt es, die Stadt habe nicht aussagekräftig und plausibel nachweisen können, dass die „Weihnachtsplätzchen-Aktion“ als besonderer Anlass mehr Besucher anzieht, als die Geschäftsöffnung selbst. Geschäfte, die entgegen der einstweiligen Anordnung am Sonntag öffnen, müssen mit Geldbußen bis zu 5000 Euro rechnen.

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Die Sprecherin der Innenstadt-Kaufleute Anja Kuschinski spricht von einer „Katastrophe für den Standort. Ich finde es sehr, sehr schade – für uns alle und für die Stadt. Es war ein schön gestricktes Programm.“ Das Weihnachtswäldchen und die Museen im Ostviertel (Weihnachts-Plätzchen) sind von der einstweiligen Anordnung nicht betroffen.

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