Neuer Bewegungsraum für Kindergarten Zwergenland
Mehr als ein Turnraum

Einen-Müssingen -

Einen neuen Bewegungsraum hat der Kindergarten „Zwergenland“. Am Freitag ist der Anbau, in dem künftig nicht nur geturnt wird, offiziell eingeweiht worden.

Sonntag, 12.11.2017, 13:11 Uhr

Architekt Josef Ossege (l.) übergab Dr. Martin Thormann den symbolischen Schlüssel für den Anbau. Thormann gab diesen sofort an Kindergartenleiterin Sylvia Schwanitz weiter. Mit einem Tanz und einem Lied bedankten sich die Kinder für den neuen Bewegungsraum. Einige Eltern hielten das Ereignis selbstverständlich mit ihren Handy-Kameras fest.
Architekt Josef Ossege (l.) übergab Dr. Martin Thormann den symbolischen Schlüssel für den Anbau. Thormann gab diesen sofort an Kindergartenleiterin Sylvia Schwanitz weiter. Mit einem Tanz und einem Lied bedankten sich die Kinder für den neuen Bewegungsraum. Einige Eltern hielten das Ereignis selbstverständlich mit ihren Handy-Kameras fest. Foto: Joke Brocker

Dass es knapp fünf Jahre nach der Einweihung der Kindertagesstätte „Zwergenland“ am neuen Standort eine weitere Einweihungsfeier geben würde, hätte sich Kindergartenleiterin Sylvia Schwanitz wohl auch nicht träumen lassen.

Doch rasch sollte sich zeigen, dass die räumlichen Kapazitäten, zugeschnitten auf 38 Kinder, auf Dauer nicht ausreichen würden. Um in der Zwei-Gruppen-Einrichtung mit altershomogenen Kindergruppen in überschaubarer Größe arbeiten zu können, wurde der Bewegungsraum in einen weiteren Gruppenraum umfunktioniert.

Sportliche Angebote wurden in die Turnhalle der benachbarten Grundschule verlagert. Das alles allerdings nur für eine Übergangszeit. Im März erhielten die Architekten Josef und Stefan Ossege (Glandorf) den Auftrag, einen Vorentwurf für einen neuen Bewegungsraum zu erstellen. Im Juni war Baubeginn, und am Freitag wurde der neue Raum mit einem stimmungsvollen Lichterfest, zu dem auch alle Eltern eingeladen waren, eingeweiht. Der Anbau, ein neues Büro für den Hausmeister, der für Schule und Kindergarten zuständig ist, sowie Brandschutzmaßnahmen haben die Stadt Warendorf knapp 300 000 Euro gekostet. Einen symbolischen Schlüssel für den Anbau übergab Architekt Josef Ossege dem Kämmerer und Ersten Beigeordneten der Stadt Warendorf, Dr. Martin Thormann, der seinerseits den Schlüssel direkt weitergab an Sylvia Schwanitz. Diese freut sich über den nun fertiggestellten Mehrzweckraum. Hier werde nicht nur geturnt, stellte sie im Gespräch mit den WN klar. Der Anbau diene auch als Versammlungsraum sowie für Psychomotorik- und Musikschul-Angebote.

Nachdem die Kinder – 45 werden inzwischen in der städtischen Kita betreut – einen Tanz aufgeführt und das schöne Zwergenland besungen hatten, waren alle Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Anschließend begann das eigentliche Lichterfest. Kinder und Erwachsene konnten Kerzen gestalten, mit Lichtbausteinen spielen, Märchen-Diashows besuchen und sich im Schwarzlicht-Theater „Der kleine Nerino“ vergnügen.

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