kfd St. Johannes Telgte
Ein päpstliches Helau

Telgte -

Der Auftritt von Propst Dr. Michael Langenfeld gehörte zu den Höhepunkte der Karnevalsfeier der kfd St. Johannes.

Freitag, 09.02.2018, 19:02 Uhr

Geballte Frauenpower: Den Besuchern der Karnevalsparty wurde ein Programm geboten, bei dem ein Highlight das nächste jagte. Die Anwesenden kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Geballte Frauenpower: Den Besuchern der Karnevalsparty wurde ein Programm geboten, bei dem ein Highlight das nächste jagte. Die Anwesenden kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Foto: Pohlkamp

Atemlos: So viel Power, so viel Unterhaltung sowie so viel Spaß und Freudengesang – wer diese Abende im neuen Gewand des St.-Johannes-Pfarrzentrum miterlebt hat – oder am heutigen Samstagabend noch erlebt – der hat Frauenpower auf der Bühne und im herrlich gestalteten Saal genossen, der die insgesamt 400 Telgterinnen und Telgter von den Stühlen riss und die Lachmuskeln derart strapazierte, dass einem nicht einmal bewusst wurde, dass dort auf der Bühne „nur“ Telgter Frauen standen, junge und jung gebliebene, in die unterschiedlichsten Rollen geschlüpft, wort- und ausdrucksstark: In keiner Minute von insgesamt 300 kamen die Partygäste aus dem Lachen, Schunkeln, Singen, Klatschen und Zugabe rufen mehr heraus. Und mittendrin mit Susanne Averdiek , eine Powerkünstlerin, die fünf Stunden lang im atemberaubenden Tempo den Johannes-Frauen-Power-Schnellzug immer wieder mit „Kohlen“ (Witzen) fütterte

„Atemlos, seid gespannt: St. Johannes in neuem Gewand!“ So lautete das Motto der drei tollen Veranstaltungen. Atemlos waren die Bühnenshows. Sketche, Dialoge, Gesang und Tanz wechselten sich ab, wobei sich allein beim Finale acht musikalische Genüsse entluden.

Die Türen zu jedem Abteil öffnete immer wieder Susanne Averdiek (Moderation): Angelika Röös und Elke Verenkotte (Zementa und Chantelle), Pastor – alias Anna Tetzlaff – und Bauer – alias Elisabeth Traven – beim Sechswochenseelenamt, Eberhard – alias Bernadette Schwerdt – und Anna (Mechthild Kerkhoff) im Bühnenspiel „Ehepaar macht Urlaub“ – und weiter lief der Schnellzug ohne Pannen. Das Papamobil war der Auftakt zu weiteren Höhepunkten des Abends. Der Papst – alias Walburga Wickensack – fuhr mit seinem roten Fahrzeug durch Telgte, Fahrer Elke Verenkotte wurde schon mit Gott verwechselt: Erst „Polizist Volkmann“ ( Barbara Niehoff) stoppt ihn mit dem Polizeiverantwortlichen – alias Anna Tetzlaff.

Plötzlich wurde es ruhig im Saal: Der Papanaut von St. Johannes betrat die Arena. Im Raumanzug, mit Helm und Brille und Vatikanflagge kaum zu erkennen, erschien Propst Dr. Michael Langenfeld. Mit seinem Raumschiff habe er Telgte schnell gefunden, sagt er. Denn der Kardinalpapanaut habe ihm erklärt, dass sei die Stadt mit der wunderschönen Gnadenkapelle. Aber dann hätte Professor Dr. Heinz Stratmann angerufen und mitgeteilt, das sei die Stadt mit drei mystischen Bäumen: mit der grünen Eiche, der Telge als Symbol für Verkehrschaos, mit der Marinelinde als Symbol für schwindenden Glauben und der Trauerweide als Symbol für das Scheitern ökologischer Politik. Als der Heilige Vater von diesem schrecklichen Verfall seiner geliebten Stadt Telgte erfuhr, habe er ihn gebeten, die Telgter aus einer tiefen Depression zu befreien und sein päpstliches Helau zu überbringen.

Bis zum Schluss wurde ein Feuerwerk der guten Laune mit künstlerischen Gesangseinlagen und Aufführungen abgebrannt, die das Johannes-Pfarrzentrum zum Beben brachten.

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