Die „Boogie-Woogie-Brothers“ kommen Gefühl unbändiger Lebensfreude

Sendenhorst -

Kurz vor dem Jahresende gibt es im haus Siekmann noch ein hochcharätiges Konzert. Die „Boogie- Woogie-Brothers“ Axel und Torsten Zwingenberger sind am Donnerstag, 28. Dezember, um 20 Uhr zu Gast.

Die beiden Brüder Axel (li.) und Torsten Zwingenberger gestalten im Haus Siekmann das letzte Konzert in diesem Jahr.
Die beiden Brüder Axel (li.) und Torsten Zwingenberger gestalten im Haus Siekmann das letzte Konzert in diesem Jahr.

Die „Boogie- Woogie-Brothers“ Axel und Torsten Zwingenberger sind am Donnerstag, 28. Dezember, um 20 Uhr zu Gast im Haus Siekmann und wollen zum Jahresende noch einmal für gute Stimmung sorgen.

„Axel Zwingenberger ist der ungekrönte König des Boogie-Woogie“, heißt es in der Ankündigung des Fördervereins Haus Siekmann. Wie kein Zweiter verstehe er es, durch sein kraftvoll-dynamisches und einfühlsames Pianospiel den echten, authentischen Boogie-Woogie auf die Bühne zu bringen. „Ganz besonders groovt es, wenn sein Bruder Torsten am Schlagzeug sitzt und durch seine von ihm selbst entwickelte, furiose Jazz-Schlagzeugtechnik die Zuhörer in den Bann zieht“, schreiben die Veranstalter.

Bereits im Jahr 2013 feierten die „Boogie-Woogie-Brothers“ ihr 40-Jähriges auf der Bühne. Seit 1973 stehen sie immer wieder gemeinsam auf internationalen Konzertbühnen. Die beiden Brüder hätten ganz einfach „das Feeling für den erdigen, schnörkellosen Boogie mit seiner unbändigen Lebensfreude“. Der Boogie sei ein zwölftaktiges Antidepressivum, das die Zuhörer umgehend in gute Stimmung versetzt. Der Sound sitze nicht nur perfekt, er blase einen weg. Zu Axel Zwingenbergers musikalischen Partnern gehörten Blues-Größen wie Sippie Wallace, Lloyd Glenn oder die Big-Band-Legende Lionel Hampton. Torsten Zwingenberger jammte mit Jazzgrößen wie Harry Sweets Edison, Buddy Tate und Joe Pass. Gemeinsam spielten beide unter anderem mit Big Joe Turner, Champion Jack Dupree und Jay McShann.

Axel Zwingenberger spiele den Boogie-Woogie am Klavier mit unübertroffenem Drive, Einfallsreichtum und bluesiger Tiefe. Das habe ihn zum Vorbild für zahlreiche Pianisten werden lassen, die ihm rund um den Globus nacheifern würden. Seine Liebe für den Boogie-Woogie, sein Können und seine Bühnenausstrahlung hätten dazu beigetragen, dass diese Musik heute lebendig sei wie eh und je und eine große Anziehungskraft gerade auf junge Klavierspieler ausübe. „Der Name Axel Zwingenberger ist inzwischen auch international zum Synonym für Boogie-Woogie-Piano geworden“, meint der Förderverein.

Torsten Zwingenberger habe in den vergangenen Jahren eine neue Schlagzeugtechnik entwickelt, die er „Drumming-5-point“ nenne. Dabei bediene er bis zu fünf Fußpedale simultan, spiele drei Sticks mit zwei Händen, kombiniere auf ganz eigene Art Drums mit Percussion und erziele so einen ungeheuren Groove.

Karten für das Konzert gibt es zum Preis von 17 Euro im Vorverkauf in Sendenhorst in der Buchhandlung Ebbeke, in Albersloh im Geschäft Hesselmann sowie beim Förderverein Haus Siekmann, ✆ 0 25 26/ 95 05 64. Reservierungen sind auch online unter www.haussiekmann.de möglich.

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