Erstes Albersloher Weihnachtsliedersingen im Rudel „O du fröhliche . . .“

Albersloh -

Volles Haus: Der Heimatverein hatte zum Singen von Weihnachtsliedern im Rudel gerufen – und das halbe Dorf war auf den Beinen. Aufgelockert durch Glühwein und Erfrischungsgetränke, stimmten die Sänger die Lieder an. Auf instrumentale Begleitung mussten sie dabei nicht verzichten: Beate Terbaum und Kirsten Rehbaum sorgten mit ihren Akkordeons für den musikalischen Hintergrund.

Von Christiane Husmann
Das Ludgerushaus drohte anlässlich des ersten Weihnachtsliedersingens im Rudel aus allen Nähten zu platzen. Alle Generationen hatten sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam zu singen. Musikalisch wurde das „Rudel“ von Beate Terbaum, Kirsten Rehbaum, Henning Rehbaum, Ulla Brinkschulte und Elin Hanna Klumb (v.li.) begleitet.
Das Ludgerushaus drohte anlässlich des ersten Weihnachtsliedersingens im Rudel aus allen Nähten zu platzen. Alle Generationen hatten sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam zu singen. Musikalisch wurde das „Rudel“ von Beate Terbaum, Kirsten Rehbaum, Henning Rehbaum, Ulla Brinkschulte und Elin Hanna Klumb (v.li.) begleitet. Foto: Christiane Husmann

Das Ludgerushaus platzte am Sonntag fast aus allen Nähten. Am späten Nachmittag hatte sich gefühlt das halbe Dorf auf den Weg gemacht, um am ersten Weihnachtssingen im Rudel teilzunehmen, das vom Albersloher Heimatverein organisiert worden war. Ob jung, ob alt, ob Mann, ob Frau – alle waren gekommen, um sich gemeinsam singend in Weihnachtsstimmung zu bringen.

„Toll, dass so viele Leute gekommen sind. Das ist eine echte Belohnung für uns“, begrüßte Martin Pälmke als Vorsitzender des Heimatvereins die vielen Sänger und erzählte, dass es eine Idee von Maria Roer gewesen sei, das Dorf im Rudel zum Singen zu bringen. Der Heimatverein habe die Idee gerne aufgegriffen und spontan umgesetzt.

Aufgelockert durch Glühwein und Erfrischungsgetränke, stimmten die Sänger das erste Lied an, dessen Text auf eine große Leinwand projiziert wurde. Auf instrumentale Begleitung mussten sie dabei nicht verzichten: Beate Terbaum und Kirsten Rehbaum sorgten mit ihren Akkordeons für den musikalischen Hintergrund. Als Einstimmer und Vorsänger bewährten sich Elin Hanna Klumb und Henning Rehbaum, die am Mikro auf die spontane Begleitung von Ulla Brinkschulte bauen durften.

„Wir sagen euch an, den lieben Advent“, stimmten die vielen Sänger gemeinsam an. Es folgten Lieder wie „Dicke rote Kerzen“ und „Oh Tannenbaum“. Auch die „Tochter Zion“ sollte besungen werden. Ferner wurde natürlich geprüft, was „In der Weihnachtsbäckerei“ vor sich ging. Ein Lied, bei dem insbesondere die Kinder mit ihren schönen Stimmen text- und melodiesicher punkten konnten.

Nachdem mit „O du fröhliche“ eigentlich das letzte Lied des Abends angestimmt werden sollte, wurde der Ruf nach einer Zugabe laut, dem man gerne nachkam. „Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr“, schloss Martin Pälmke dann doch noch. Aber nicht ohne die Aussicht, dass das Weihnachtsliedersingen im Rudel ob der riesigen Resonanz im nächsten Jahr wiederholt werden könne. Mit einem Dankeschön an die vielen Helfer, entließ er den Dorfchor. Fernab einer „stillen Nacht“ stellte das Rudel zwar das Singen, das gesellige Beisammensein aber noch lange nicht ein.

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