Kolpingsfamilie Sassenberg erhält Klimaschutzpreis Nachhaltigkeit und Engagement

Sassenberg -

Die Kolpingsfamilie Sassenberg freute sich am Dienstagmorgen im Rathaus über eine ganz besondere Auszeichnung. Dank der nachhaltigen Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder überreichte Manfred Rickhoff den innogy-Klimaschutzpreis an den Sassenberger Verein.

Von Ulrich Lieber
Der innogy-Klimaschutzpreis geht an die Kolpingsfamilie (v. l.): Paul Twehues, August Budde, Hermann Dietz, Hermann Brameier, Philipp Röhl, Martin Tewes, Manfred Rickhoff und Bürgermeister Josef Uphoff.
Der innogy-Klimaschutzpreis geht an die Kolpingsfamilie (v. l.): Paul Twehues, August Budde, Hermann Dietz, Hermann Brameier, Philipp Röhl, Martin Tewes, Manfred Rickhoff und Bürgermeister Josef Uphoff. Foto: Ulrich Lieber

„Es gibt viele Großprojekte, aber genauso wichtig sind die vielen Kleinprojekte. Das zu würdigen, war uns ein Anliegen“, sagte der Kommunalbetreuer. Vor allem der sinnvolle Umgang mit den Ressourcen, beispielhaft durch die Altkleidersammlungen belegt, sei eine herausragende ehrenamtliche Tätigkeit. „Ich sage danke für diese Leistung. Die Kolpingsfamilie ist ein würdiger Preisträger.“ Neben einer urkunde überreichte Rickhoff zudem ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Gewählt worden ist die Kolpingsfamilie von den Politikern des Infrastrukturausschusses, wie Bürgermeister Josef Uphoff zur Begrüßung erklärte. „Die Kolpingsfamilie ist in vielen Bereichen unterwegs. Neben dem Lebens-Mittel-Punkt ist das Projekt Altkleidersammlung hervorzuheben“, sagte Uphoff. Die Container seien immer voll, und mit dem Verkauf der Kleidung könnten dann andere Projekte unterstützt werden. „Das ist viel Arbeit und bietet Klimaschutz ohne finanziellen Input. Darum war es eine kluge Entscheidung des politischen Gremiums.“

Philipp Röhl , Vorsitzender der Kolpingsfamilie, freute sich über die Auszeichnung. „Mit dem Erlös aus den Verkäufen unterstützen wir zum Beispiel 20 Kinder in den Schulen, damit diese dort essen können“, berichtete er. Die Kolpingsfamilie helfe dort, wo Not am Mann sei.

Die Container – inklusive der Füchtorfer – bringen alle sechs Wochen rund 15 Tonnen an Altkleidern. „Wenn wir die Altkleidersammlung nicht hätten, könnten wir vieles nicht tun“, sagte Röhl, der auch daran erinnerte, dass der Container bei Edeka bereits fünf Mal aufgebrochen worden sei. Einer wurde sogar komplett entwendet, und ein weiterer ging Silvester in Flammen auf.

„Das Engagement der Kolpingsfamilie für nachhaltigen Konsum und Umweltschutz ist wirklich besonders. Durch ihre verschiedenen Aktivitäten leistet sie einen großen Beitrag dazu, das Leben und die Gemeinschaft in Sassenberg verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten und trägt damit letztlich auch zum Schutz der Umwelt und des Klimas bei“, sagte Rickhoff.

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