Sanierungsmanager für Ostbevern
Wohnort aktiv mitgestalten

Ostbevern -

Die Bevergemeinde hat seit Dezember einen Sanierungsmanager. Jürgen Schneider wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit dem Büro „Energielenker“ aus Greven ein integriertes Quartierskonzept mit dem Titel „Ostbevern – Der Kern wird modern – Gemeinsam Richtung Zukunft“ für den Ort erstellen und darin entwickelte Projektziele umsetzen.

Mittwoch, 03.01.2018, 17:01 Uhr

Jürgen Schneider (Mitte) wird zukünftig  als sogenannter Sanierungsmanager konkrete Wohnsituationen in den Blick nehmen. Bürgermeister Wolfgang Annen (links) und Fachbereichsleiter Klaus Hüttmann (rechts) heißen den neuen Kollegen herzlich willkommen.
Jürgen Schneider (Mitte) wird zukünftig  als sogenannter Sanierungsmanager konkrete Wohnsituationen in den Blick nehmen. Bürgermeister Wolfgang Annen (links) und Fachbereichsleiter Klaus Hüttmann (rechts) heißen den neuen Kollegen herzlich willkommen. Foto: Gemeinde Ostbevern

Jürgen Schneider ist der Neue in der Gemeinde Ostbevern. Nicht nur als Kollege im Team der Gemeindeverwaltung, sondern als Sanierungsmanager in der Bevergemeinde. Einen „alten“ gab‘s allerdings vorher nicht. Die Stelle des Sanierungsmanagers ist im Ostbeverner Rathaus ebenso neu wie ihr Stelleninhaber.

Seit dem 1. Dezember wird die Aufgabe des Sanierungsmanagers nun durch Jürgen Schneider wahrgenommen. Er wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit dem Büro „Energielenker“ aus Greven ein integriertes Quartierskonzept mit dem Titel „Ostbevern – Der Kern wird modern – Gemeinsam Richtung Zukunft“ für den Ort erstellen und darin entwickelte Projektziele umsetzen.

Dabei wird er die konkrete Wohn- und Gebäudesituation in einem abgegrenzten Untersuchungsgebiet vorrangig unter energetischen und demografischen Aspekten gemeinsam mit den Eigentümern untersuchen.

Als Untersuchungsgebiet wurde aufgrund einer vorangegangenen Analyse der Bebauungspläne, die vor 1970 Rechtskraft erlangt haben, der zentrale Bereich Ostbeverns als Quartier definiert. Östlich wird das Gebiet durch die Engelstraße und Keplerstraße, südlich durch die Hauptstraße, westlich durch die Straßen Amselweg, Rochusstraße, Kolpingstraße und Grevener Damm sowie nördlich durch die von-Steuben-Straße begrenzt.

Das Quartier umfasst von der Nutzung her sowohl Bereiche mit reiner Wohnbebauung, insbesondere im Westen, als auch Siedlungsbereiche mit Mischnutzung aus meist kleineren gewerblichen Einheiten und Wohnen im östlichen Teil und den Dorfkern im südlichen Quartiersteil mit einer ausgeprägten Mischnutzung aus Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnen.

Der Gebäudebestand in diesem Untersuchungsgebiet umfasst eine hohe Spannbreite an unterschiedlichen Gebäudealtersklassen, -typen und –nutzungen, so dass eine vorteilhafte Grundlage zur Übertragung der dort ermittelten Ergebnissen und Maßnahmen auf weitere Bereiche innerhalb der Gemeinde möglich erscheinen. In diesem Kontext werden sich auch projektbezogene Verzahnungen in andere Wohnbereiche Ostbeverns ergeben. Dies betrifft vor allem die sozialen, städtebaulichen, demografischen und baukulturellen Aspekte.

Die Konzepterstellung geschieht aber nicht nur vor einem energetischen Hintergrund. Es soll vielmehr versucht werden, über einen integrierten Ansatz die Wohnqualität, sowohl in energetischer als auch in städteplanerischer Hinsicht, zu sichern und zu verbessern. Denn die Gemeinde Ostbevern möchte, dass ihre Einwohner auch künftig gerne in ihrem Ort leben. Ziele des Konzeptes sind daher ebenso die Erreichung von Energieeinsparungen im Gebäudebereich durch Sanierungsmaßnahmen wie auch die Verbesserung des Wohnumfeldes.

Eine spannende Aufgabe, wie Jürgen Schneider findet. Der studierte Architekt wohnt seit vier Jahren in der Bevergemeinde und möchte bei der zukünftigen Entwicklung seines Wohnortes aktiv mitarbeiten. Eine besondere Herausforderung sieht er in der Einbindung vieler Personen und lokaler Akteure in diesem Prozess.

Doch neben Bürgerinformationsveranstaltungen, Runden Tischen und Sprechstunden, die er im Rahmen seiner Tätigkeit anbieten wird, ist er zuversichtlich, die Menschen im Untersuchungsgebiet schnell einbeziehen, aktivieren und motivieren zu können. Wichtig ist ihm dabei, mit den im Untersuchungsgebiet lebenden Menschen ins Gespräch zu kommen.

Jürgen Schneider ist in der Rathausnebenstelle an der Erbdrostenstraße 2 in Zimmer 6 sowie unter der Telefonnummer ✆ 82 74 erreichbar.

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