Befristete Genehmigung
Förderschule Lernen ist im Bestand vorerst gesichert

Beckum -

Die Overbergschule in Beckum kann jetzt doch weiter als städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen geführt werden. Diese Genehmigung hat die Stadt Beckum von der Bezirksregierung Münster erhalten.

Samstag, 23.12.2017, 06:12 Uhr

In Beckum ist der Bestand der Förderschule Lernen vorläufig gesichert – mindestens bis zum 31. Juli 2019. Politisch gewollt ist darüber hinaus, das Förderschulnetz im Kreis wieder auszuweiten.
In Beckum ist der Bestand der Förderschule Lernen vorläufig gesichert – mindestens bis zum 31. Juli 2019. Politisch gewollt ist darüber hinaus, das Förderschulnetz im Kreis wieder auszuweiten. Foto: Britta Radike/KHN

Auch in Warendorf war erst Ende des Schuljahres 2016/2107 die Förderschule Lernen geschlossen worden. Im Moment wird im Nordkreis aber ebenfalls darüber diskutiert, das Förderschulnetz auszuweiten – eventuell wieder mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

In Beckum jedenfalls können zum kommenden Schuljahr wieder Schüler in allen Jahrgangsstufen an einer solchen Schule aufgenommen werden. Zur Sicherung der Klassenbildungswerte wurde jahrgangsübergreifender Unterricht ermöglicht.

Diese Erlaubnis konnte aufgrund der befristeten Aussetzung der Mindestgrößenvorgaben erteilt werden. Die Bezirksregierung weist darauf hin, dass die Genehmigung bis zum 31. Juli 2019 befristet ist. Dann soll eine neue Verordnung vorliegen. Der dauerhafte Bestand der Förderschule ist also noch nicht garantiert. Um die Schule zu sichern, werden überörtliche Kooperationen nötig sein. Der Rat der Stadt Beckum hatte die Verwaltung schon im Juli beauftragt, entsprechende Kooperationspartner zu suchen oder eine neue Trägerschaft für die Schule auszuloten. Jedenfalls soll sichergestellt werden, dass Eltern künftig eine Wahlmöglichkeit zwischen Regelschule und Förderschule für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf haben. Das ist auch der politische Wille der Bürgermeister im Kreis Warendorf sowie der Kreisverwaltung. Außerdem soll ein Förderschulangebot in angemessener Entfernung erreichbar bleiben.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5376310?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F1808486%2F
Erst Entzugsklinik – dann sechs Jahre Haft
Entscheidung des Landgerichts: Vor der sechsjährigen Haftstrafe soll der Verurteilte eine mindestens dreijährige Entzugstherapie im Maßregelvollzug durchlaufen.
Nachrichten-Ticker