Elvis kann mit seinen Hits die wilden Möhnen nicht aufhalten und überlässt ihnen seine Villa „Vitusland“
The King is back – und wieder weg

Everswinkel -

Gerüchte gab es immer. Seit dem Todestag am 16. August 1977. Elvis, der wohl größte Musik-Star aller Zeiten, sei gar nicht tot. Alles nur fingiert und inszeniert. Tatsächlich lebe Elvis abgeschieden irgendwo auf der Welt und amüsiere sich. Aber ausgerechnet in Everswinkel? Nun, die Spekulationen erhielten am Donnerstag neue Nahrung.

Freitag, 09.02.2018, 07:02 Uhr

Sie ließen es rocken: Obermöhne Sandra Jurdeczka, Elvis Sebastian Seidel, Obermöhne Steffi Vorsthove und Barbie Manuela Gerdemann nach dem Kampf um den Schlüssel.Auch das Prinzenpaar samt Elferrat verfolgte den Kampf um die Macht im Rathaus.
Sie ließen es rocken: Obermöhne Sandra Jurdeczka, Elvis Sebastian Seidel, Obermöhne Steffi Vorsthove und Barbie Manuela Gerdemann nach dem Kampf um den Schlüssel.Auch das Prinzenpaar samt Elferrat verfolgte den Kampf um die Macht im Rathaus. Foto: Klaus Meyer

Da tauchte plötzlich diese markante Haartolle auf, da begann unvermittelt ein im Glitzeranzug gewandeter Körper zu beben, und da wurden auf einmal unvergessliche Songzeilen aus Hits wie „Suspicious Minds“, „Devil in disguise“, „Jailhouse Rock“, „It‘s now or never“ und „You were always on my mind“ von der klaren Winterluft über den Magnusplatz getragen. The King is back! Der erfolgreichste und schillerndste Vertreter der Rock- und Popkultur des 20. Jahrhunderts mit mehr als einer Milliarde verkaufter Tonträger sowie 170 mit Gold, Platin oder Multiplatin ausgezeichneten Alben und Singles zurück auf einer Bühne, die wohl kaum größer ist als das Gäste-WC seiner Graceland-Villa in Memphis. That‘s Rock‘n‘Roll.

Dass ihn heute, auf den Tag genau 38 Jahre nach seinem umjubelten Konzert in Las Vegas, nun ein Haufen wildgewordener Groupies bedrängt, um ihm den Schlüssel zu seiner neuen Villa „Vitusland“ zu entreißen, ist schon ein starkes Stück. Um 16.11 Uhr drängte die als Möhnen firmierende Fan-Truppe vor und ließ es am nötigen Respekt vermissen vor dem einzigen Musiker in der US-amerikanischen Chartgeschichte, der Nummer-Eins-Hits in den Billboards Pop- wie auch den Country-, den Rhythm-&-Blues- sowie Adult-Contemporary-Charts hatte. Vielleicht hätten sie das Herz von King Sebastian Seidel eher becircen können, wenn sie sich für ihren Annäherungstanz passend in Petticoats geworfen hätten. So aber wurde zunächst noch intensiv gerungen um die Macht im Hause. Und das in eisiger Atmosphäre.

Eigentlich mache King Seidel seine Sache „ganz gut“, aber mitunter „fehlt ihm etwas mehr Mut“, stellten die Obermöhnen Sandra Jurdeczka und Steffi Vorsthove fest. Beim Glasfaserausbau sei längst nicht alles rund gelaufen, günstiger Wohnraum sei vonnöten, die Anwohner der Warendorfer Straße seien durch Baustellendreck und den Verkehr genervt. Die Möhnen kämpften aber nicht nur mit wohlfeilen Worten, sondern diesmal auch mit Zauberkräften. Den munteren Magier Stefan Hagelstein hatten sie dabei, der mit täuschenden Tricks Aufmerksamkeit und Sympathie gleichermaßen gewinnen sollte, um dann mit Tarnung und Tücke sowie Lachen und List den Schlüssel auf wundersame Weise zu erobern.

Mit Hüftschwung und Gitarre setzte Elvis Seidel seine weltberühmten Trümpfe ein, verwies auf seine großen Hits des vergangenen Jahres wie die Renovierung des Vitus-Bades, den Glasfaserausbau oder den Einstieg in neuen Wohnraum auf dem Elberich-Gelände und an der Warendorfer Straße. Nur der neue Knast an der Gemeindegrenze mit dem einhergehenden Flächenfraß – da haben die Produzenten nicht bei Elvis Seidels Kompositionsidee mit dem ehemaligen Nato-Tanklager-Gelände zugegriffen.

Letztendlich gab der King den Möhnen nach, schließlich schmückte er sich bekanntlich schon früher gerne mit schönen Frauen. „Lasst uns gemeinsam schunkeln – wir starten im Hellen und enden im Dunkeln.“ Wie es mit Elvis und den Möhnen-Groupies an diesem Weiberfastnachtstag weiterging und ob aus dem Rathaus ein Heartbreak Hotel wurde? A-bop-bop-a-loom-op a-lop-bop-boom . . . !

Everswinkeler Möhnensturm 2018

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  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
  • Als King Elvis stellte sich Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel den Möhnen, die mit vereinten Tanz- und Wortkräften an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten. Foto: Klaus Meyer
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