DRK-Bilanz vom Karnevalsumzug / Rotkreuzleiter gerettet Schnelle Hilfe garantiert

Everswinkel -

Ein wichtiger Stützpfeiler beim Everswinkeler Karnevalsumzug war am vergangenen Sonntag einmal mehr der DRK-Ortsverein. Durch das Sicherheitskonzept der Gemeinde war wie in jedem Jahr ein Sanitätswachdienst gefordert. Diese Aufgabe nimmt das Deutsche Rote Kreuz seit Jahren wahr, „hier lassen wir Erfahrungen aus den Vorjahren einfließen sowie die taktischen Überlegungen für die Erreichbarkeit der Notfallorte bedingt durch den Umzug im Dorf einfließen“, erklärt Sanitätswachdienstleiter Rettungssanitäter Markus Gerwin.

Die Einsatzleitung im DRK-Heim am Karnevalssonntag mit Christoph Buxbaum und Daniel Roreger hatte alles im Blick.
Die Einsatzleitung im DRK-Heim am Karnevalssonntag mit Christoph Buxbaum und Daniel Roreger hatte alles im Blick. Foto: DRK

Ab 12 Uhr standen in Everswinkel drei Rettungs-, ein Notarzt- und ein Krankenwagen des DRK Everswinkel, DRK Warendorf sowie des Malteser Hilfsdienstes aus Warendorf bereit. Im Historischen Viereck versahen zusätzlich drei Erstversorgungs-Teams sowie das Einsatz-Quad des DRK ihren Dienst. Als feste Anlaufstelle für alle Hilfeersuchen war der Wohnwagen als mobile Unfallhilfsstelle am Verkehrsverein postiert. Insgesamt 28 Einsatzkräfte des DRK Everswinkel und Telgte sowie des Malteser Hilfsdienstes standen im Zentrum bereit. „Ohne die Unterstützung der befreundeten Organisationen aus Warendorf und Telgte können wir so einen Tag nicht durchstehen“, so Gerwin.

Der Umzug verlief bis kurz vor dem Ende auf der Vitusstraße ohne nennenswerte Zwischenfälle. Rotkreuzleiter Roland Tresp hätte sich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht vorgestellt, einmal selbst die Hilfe seiner Kollegen zu benötigen. „Durch eine Unachtsamkeit bin ich neben dem Trecker meiner Karnevalsgruppe gefallen. Außerhalb der Sicht des Treckerfahrers kam es dann zu einem Unfall, wobei der Trecker über mein Bein fuhr. Die schnelle Hilfe der Polizei und Ersthelfern war vorbildlich“, berichtet er. Schnell zu Stelle waren auch ein Rettungswagen sowie der Notarzt. „Der Unfall verlief sehr, sehr glimpflich, so dass ich nach kurzer ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen konnte“, so Tresp, der zudem anmerkt: „Allen Gerüchten zum Trotz war hier kein Alkohol im Spiel.“

Über den Tag verteilt, wurden durch die Einsatzleitung im DRK-Heim 23 Hilfeleistungen koordiniert, und durch die Rettungswagen sieben Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Nach Zug-Ende wurden Teile der Einsatzkräfte aus dem Sanitätswachdienst entlassen, um 1 Uhr wurde dann endgültig Einsatzende gemeldet.

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