Kaum Müll nach Silvester Stewwerter machen selbst sauber

Drensteinfurt -

Nach der feucht-fröhlichen Silvesterparty ist stets das große Aufräumen angesagt. In Drensteinfurt sind die Bürger aber vorbildlich – das Bauhof-Team hatte nur wenig Arbeit.

Von Nicole Evering
Menschenleer waren die Straßen in der Innenstadt am Neujahrsmorgen. Rund um den Marktplatz ließ sich jedoch erkennen, dass in der Nacht zuvor ausgiebig gefeiert worden war. Reste von Böllern und Raketen lagen herum.
Menschenleer waren die Straßen in der Innenstadt am Neujahrsmorgen. Rund um den Marktplatz ließ sich jedoch erkennen, dass in der Nacht zuvor ausgiebig gefeiert worden war. Reste von Böllern und Raketen lagen herum. Foto: Nicole Evering

Die Drensteinfurter mögen ihre Stadt sauber. Das haben nicht nur die Umfragen zu den Wünschen der Bewohner aller Ortsteile für 2018 ergeben (die WN berichteten), auch der Start ins neue Jahr hat das mal wieder bewiesen.

Denn was in der Silvester-Nacht an Böllern und Raketen in den Himmel geschossen wird, das hinterlässt anschließend einen nicht unerheblichen Müllberg. Wer am Neujahrsmorgen durch die fast menschenleere Innenstadt spazierte, der konnte besonders am Marktplatz die Hinterlassenschaften der feucht-fröhlichen Nacht wiederfinden.

Doch von eben diesen Resten haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes tags darauf kaum noch etwas gesehen. „Die Drensteinfurter sind da sehr verantwortungsbewusst“, lobt Leiter Thomas Schlüter die Bürger. Die meisten räumten ihren Müll nach der Silvesterparty einfach selbst wieder weg und bescherten dem Bauhof-Team damit einen recht ruhigen Dienstagmorgen. Mit geringem Aufwand konnten drei Mitarbeiter die letzten Reste des Jahreswechsels beseitigen.

Ab 7.30 Uhr waren sie in Stewwerts Straßen unterwegs. Mit Laubbläsern trugen sie den Müll zusammen, dann wurden Raketen, Kartons, Sektflaschen und Co. per Schaufel in die Abfallcontainer gehievt. Alles Handarbeit also. Das ungemütliche Regenwetter gestern hat dem Team die Arbeit wegen der geringen Mengen deshalb auch nicht zusätzlich erschwert.

„Dieses Jahr war es extrem wenig. Nur rund um den Marktplatz mussten wir ein bisschen mehr einsammeln“, erklärt Thomas Schlüter. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren, dass die Drensteinfurter sich in dieser Hinsicht nämlich sehr vorbildlich verhalten, habe sich also auch dieses Mal wieder bestätigt.

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