Wünsche fürs neue Jahr Mehr Leben im Ort

Drensteinfurt -

Das Jahr 2017 ist bald schon wieder Geschichte. Dies haben die WN zum Anlass genommen, um bei den Stewwertern nachzuhorchen, was sie sich für das kommende Jahr für ihren Ort wünschen.

Von Simon Beckmann
Was sie sich für das neue Jahr wünschen, haben uns Michael Hommers (oben li., im Uhrzeigersinn), Sonja Bußmann und Jessica Heinze, Petra Tegtmeier, Barbara Frank mit Tochter Aimée und Maria Lüke (M.) erzählt.
Was sie sich für das neue Jahr wünschen, haben uns Michael Hommers (oben li., im Uhrzeigersinn), Sonja Bußmann und Jessica Heinze, Petra Tegtmeier, Barbara Frank mit Tochter Aimée und Maria Lüke (M.) erzählt. Foto: Beckmann (5), dpa

Weihnachten ist gerade erst vorbei, die Wunschzettel wurden (hoffentlich) zu großen Teilen erfüllt. Gleichzeitig ist das Jahr 2017 bald schon wieder Geschichte. Dies haben die WN zum Anlass genommen, um bei den Stewwertern nachzuhorchen, was sie sich für das kommende Jahr für ihren Ort wünschen. Von besserem Wetter über saubere Straßen bis zu mehr Parkplätzen reichen die Ideen. In einem Punkt, nämlich der Belebung der Innenstadt, sind sich die Drensteinfurter – wenig überraschend – besonders einig.

„Hier sind viele schöne alte Gebäude. Aber es fehlt das passende Konzept, um die Innenstadt zu beleben. Vor allem gute Restaurants und Lokalitäten sind Mangelware. Dafür muss man schon mit dem Auto nach Rinkerode fahren“, wünscht sich Michael Hommers eine Verbesserung der Situation. Zustimmung erhält er da von Stephanie Hambrock. Sie erhofft sich, dass „ein bisschen mehr Leben in die Innenstadt gebracht wird“.

Volker Lenz sieht das ähnlich: „Ich wünsche mir, dass wieder mehr Geschäfte in der Innenstadt aufmachen, weil es da ziemlich ausgestorben ist.“ Sein Sohn Fabian hat zudem noch einen anderen Punkt auf seinem Wunschzettel: Er möchte, dass die Straßen und Gehwege sauberer werden.

Um Straßen und Bürgersteige geht es auch bei Elisabeth Vogels Wünschen. „Die Fußwege sollen besser und ordentlich gemacht werden, damit die ganzen Unebenheiten verschwinden.“ Ebenso möchte die ältere Dame, dass der unebene Untergrund auf dem Marktplatz verändert wird.

Mehr Geschäfte, mehr Innenstadtbelebung, aber vor allem mehr Parkplätze wünscht sich Maria Lüke. „Die werden hier ja immer mehr gestrichen“, zeigt sie wenig Verständnis. „Man ist deswegen ja fast schon gezwungen, in Großstädte zu fahren und dort einzukaufen, obwohl sich die Kaufleute in Drensteinfurt wirklich bemühen.“ Thomas Osthues fehlt es dagegen an passenden Verweilgelegenheiten in der Innenstadt. „Es wäre schön, wenn es mehr Möglichkeiten gäbe, wo man sich mal hinsetzen und einen Kaffee trinken kann.“

Petra Tegtmeier wünscht sich, dass sich „die Neubürger mehr für Drensteinfurt mit allem Drum und Dran interessieren“. Sie sollten nicht nach dem Motto „Wir wohnen ja bloß hier“ agieren, sondern sich mehr ins Stadtleben integrieren. „Sonst können sich Lokale hier auch nicht halten.“

„Mehr Spielplätze wären toll“, haben Natalie und Selina Steble nur einen Punkt auf ihrem Wunschzettel. Ansonsten wohnen die beiden jungen Mädchen sehr gerne in Stewwert. Genauso wie Barbara Frank. „Drensteinfurt ist schön, und wir mögen es hier. Die Stewwerter sind in vielen Bereichen wie etwa der Integration sehr vorbildlich“, lobt die Verwaltungsreferentin ihren Wohnort. Sie wünscht sich lediglich „schönes Wetter“ für das kommende Jahr. Ihre Tochter Aimée vermisst allerdings eine ausreichende Anzahl an Mülleimern im Stadtgebiet. „Davon könnte es mehr geben“, sagt sie.

Martina Hommers hat die Punkte „Ruhe, mehr Gelassenheit und ein friedliches Miteinander“ auf dem Wunschzettel. Sonja Bußmann sowie Jessica Heinze wünschen sich, dass die Drensteinfurter mehr mit dem zufrieden sein sollten, was sie im Ort haben: „Die Leute sollen nicht immer nur nörgeln, sondern auch mal Eigeninitiative zeigen und offen für Neues sein.“

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