Junge Pianisten im Heimatmuseum
Notenfutter fürs Mammut

Ahlen -

Eine Gruppe Ahlener Kinder besuchte ihren ‚Mammpf‘ im Heimatmuseum. Der Knochenkerl ist nämlich ihr Maskottchen, sie kennen es aus einer Geschichte über das musikalische Mammutskelett vom Mammutpfad in Ahlen.

Montag, 18.06.2018, 16:38 Uhr

Sie fütterten das Mammut ganz nach ihrem Geschmack: Lysann, Leandra, Oscar, Jan, Merle, Halim, Jana, Talia und Nisa Su.

Nachdem die Kinder Wissenswertes über die Ausgrabung des echten Ahlener Mammuts gehört hatten, erzählten sie den Museumsmitarbeiterinnen weitere bislang unbekannte und unglaubliche Details: Während man nämlich vor mehr als 100 Jahren nach dem Knochenfund in Ahlen auf Archäologen wartete, wurde das Skelett von verführerischen Klängen aus der Grube gelockt. So kam es zu klavierspielenden Kindern, es sah ihnen bei einer Probe zu – und futterte ihre Klänge. Als die Pianisten jedoch bemerkten, dass es auch die Noten fraß, schimpften sie mit ihm. Traurig ging es zurück in seine Grube, und am nächsten Tag wurde es von den Wissenschaftlern nach Münster gebracht.

Seitdem ist das Mammutskelett musiksüchtig, und während die Menschen es im Museum wähnen, streunt es heimlich durch die Stadt und lauscht Konzerten. Seine Erfahrungen schreibt es auf, so können Klavierschüler auch heute von ihm lernen. Aufgrund dieser Begabung wird es der Gattung des ‚MAMMUTHUS PIANOGENIUS‘ zugeordnet.

Als sie hörten, dass das echte Mammut in Ahlen zu sehen ist, planten die Kinder gemeinsam mit ihrer Klavierlehrerin, Dr. Isabel Schüring, diesen Besuch. Im Anschluss an einen Workshop machte sich dann eine kleine Abordnung vom Mammutpfad aus auf den Weg, um ihm frisch gebasteltes Notenfutter zu bringen. Zum Abschied sangen sie ihm sein (Mamm-)Mut-Lied als Ansporn, sich auch von Ahlen aus in die Welt hinaus zu wagen. Mammpfs Geschichte gibt es zum Lesen und Anhören auf https://klavierunterricht-in-ahlen.de/mammpfs-seite/

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