Ortsausschuss Vorhelm besichtigt Wibbelt-Schule
Viele Zahlen und drei Wünsche

Vorhelm -

Der Ortsausschuss Vorhelm hat bei der Besichtigung der Wibbelt-Schule einen guten Eindruck gewonnen. Nur an drei Stellen gibt‘s langfristig noch Handlungsbedarf, sagte Schulleiterin Diethild Sicking.

Mittwoch, 13.06.2018, 17:14 Uhr

Mit Postkarten, die Sprüche und das aktuelle Schullogo zeigen, bedankte sich Schulleiterin Diethild Sicking bei Hubertus Beier (l.) und den übrigen Ortsausschuss-Mitgliedern für das Interesse an ihrer Einrichtung. Foto: Christian Wolff

Stolpergefahren auf dem Schulhof, fehlende Parkplatzmarkierungen und nötiger Schallschutz in den Klassenräumen – das waren die drei Problemfelder, die Diethild Sicking den Mitgliedern des Ortsausschusses Vorhelm bei der Besichtigung der Augustin-Wibbelt-Schule am Dienstagnachmittag mitteilte. Dass sie sich für die Zukunft Abhilfe wünschte, sagte die Schulleiterin, machte aber zugleich deutlich, dass sie „im Großen und Ganzen sehr zufrieden“ mit dem Zustand der Dorfschule sei.

Das freute auch den Ausschussvorsitzenden Hubertus Beier, der während des Rundgangs viele bauliche Aspekte wiedererkannte, die durch den Ortsausschuss angestoßen wurden – zum Beispiel die sanierten Toiletten oder den Ausbau des Offenen Ganztagsbereichs. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie es hier aussah, als wir uns 2007 zum Ortstermin trafen“, sagte er.

„Wahrscheinlich kennen Sie sich hier viel besser aus als ich“, spielte die Schulleiterin, die erst im vorigen Jahr ihren Dienst im Wibbeltdorf angetreten hat, den Ball gleich zurück. Sie em­pfing die Ortspolitiker dafür mit aktuellen Zahlen. Demnach verfügt die Augustin-Wibbelt-Schule aktuell über 148 Schüler, davon sechs mit sonderpädagogischem Un­terstützungsbedarf. Die Klassen 1 und 2 bestehen aus vier Lerngruppen, die jahrgangsübergreifend arbeiten. „Das war einer der Gründe, warum ich mich um diese Stelle beworben habe“, sagte Sicking. „Ich finde dieses pädagogische Konzept sehr gut, hier wird es gelebt.“ Daneben gibt es eine dritte und zwei vierte Klassen. Im Ganztagsbereich werden 52 Kinder betreut. Zwölf Lehrerinnen, davon eine sonderpädagogische Lehrkraft mit voller Stundenzahl, eine Sekretärin mit zwölf Stunden an zwei Tagen, ein Hausmeister und vier Integrationskräfte arbeiten an der Vorhelmer Grundschule.

Genutzt werden sieben Klassenräume mit jeweils drei PCs. Daneben stehen Englischraum, Mehrzweckraum, Pflegebad, Förderraum, Werkraum, Lesestube, Lehrerzimmer, Sekretariat, Schulleiterbüro und Turnhalle im Schulalltag zur Verfügung. Variabel einsetzbar sind 13 Laptops.

Diethild Sicking berichtete auch von den vielen Aktivitäten des Fördervereins, der soeben abgeschlossenen Sammelaktion für Althandys oder ausgedienten Schuhen und der Arbeit mit dem Programm „Calliope – Programmieren in der Grundschule“. Bei Letzterem könne man den Kindern beibringen, dass Computer eben „nicht nur zum Daddeln“ taugen.

Beim Besuch einiger Klassenräume im Altbau fiel den Ausschussmitgliedern eine etwas abgestandene, warme Luft auf. „Das kann nicht allein daran liegen, dass nachmittags nicht gelüftet wird“, mutmaßte Alfred Thiemann (BMA). Diethild Sicking berichtete, dass sich manche Bereiche sommertags schnell aufheizten. Außerdem habe der Laminatboden ohnehin einen markanten Eigengeruch.

Was die eingangs angesprochenen drei Wünsche angeht, versprach Hubertus Beier, diese mit in die politische Arbeit zu nehmen. Als Dankeschön überreichte Diethild Sicking allen Ausschussmitgliedern druckfrische Postkarten mit Wibbeltzitaten aus dem „Pöggsken“-Gedicht und dem neuen Schullogo.

Wahrscheinlich kennen Sie sich hier viel besser aus als ich.

Schulleiterin Diethild Sicking

 

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5817073?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
600 Hells-Angels-Rocker zu Trauerfeier erwartet
Am Samstag (23. Juni) werden bei der Trauerfeier für ein Hells-Angels-Mitglied 600 Trauergäster erwartet.
Nachrichten-Ticker