Konzept zur Parksituation
Westfalendamm: Bäume statt Autos

Ahlen -

Mehr als ein Jahr nach einem Ortstermin mit Politikern und Anwohnern legt die Verwaltung jetzt das seinerzeit versprochene Parkkonzept für den Westfalendamm vor. Sie sieht sich durch Verkehrszählungen und Unfallstatistik in ihrer Auffassung bestätigt, das „Gehwegparken“ weiter zu verbieten.

Donnerstag, 26.04.2018, 08:04 Uhr

Nur noch auf der Fahrbahn darf am Westfalendamm geparkt werden, nicht auf den unbefestigten Seitenstreifen. Sie sollen, wo es Lücken gibt, wieder mit Linden bepflanzt werden. Foto: Peter Harke

Am Westfalendamm soll auch künftig nur auf der Fahrbahn geparkt werden dürfen und nicht auf den Gehweganlagen bzw. den unbefestigten Randstreifen. Letztere sollen neu bepflanzt werden mit insgesamt 16 Linden, um so auch den früheren Alleecharakter der Straße wiederherzustellen. Mit diesen Vorschlägen will die Verwaltung am 3. Mai in die Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses gehen, mehr als ein Jahr nach einem Ortstermin des Ausschusses für Ordnung, öffentliche Einrichtungen und Anregungen legt sie das damals in Aussicht gestellte Parkkonzept vor. Ein Thema, das seit 2016 immer wieder die politischen Gremien beschäftigt hat, soll damit endgültig abgeräumt, das sogenannte „Gehwegparken“, das einige Anwohner des Westfalendamms in Bürgeranträgen als „Gewohnheitsrecht“ für sich reklamiert haben, ein für allemal un­terbunden werden.

Durch Verkehrszählungen, die Auswertung einer Langzeitstudie der Parkraumauslastung sowie nicht zuletzt die rückläufigen Unfallzahlen an der Kreuzung West ­ falendamm / Friedrich-Ebert- Straße sieht sich die Verwaltung in ihrer Auffassung bestätigt, dass sich die bestehende Regelung bewährt habe und beibehalten werden sollte.

Lediglich zwischen Schillerstraße und Uhlandstraße /Goe­theweg seien „Störungen der Verkehrsabläufe“ aufgetreten, heißt es, da hier aufgrund der Mehrfamilienhausbebauung der „Parkdruck“ deutlich höher sei als in den anderen Abschnitten. Abhilfe soll eine versetzte Markierung von Parkstreifen, für jeweils sechs Fahrzeuge, schaffen. Dazwischen blieben 40 Meter „Luft“ für den Begegnungsverkehr.

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