VHS und Schulen Win-Win-Situation für alle

aHLEN -

Die VHS und 14 Schulen haben ihre fruchtbare Bildungspartnerschaft um weitere drei Jahre verlängert.

Von Ralf Steinhorst
Vertreter der VHS und der beteiligten Schulen unterzeichneten die Verlängerung der Bildungspartnerschaft. VHS-Leiter Rudolf Blauth (vorne, l.) freut sich über den Spitzenplatz in NRW.
Vertreter der VHS und der beteiligten Schulen unterzeichneten die Verlängerung der Bildungspartnerschaft. VHS-Leiter Rudolf Blauth (vorne, l.) freut sich über den Spitzenplatz in NRW. Foto: Ralf Steinhorst

Was bewährt ist und ausläuft, sollte nach Möglichkeit verlängert werden. Dieser Ansicht ist nicht nur die Volkshochschule Ahlen, sondern auch die Schulen im Geschäftsbereich der VHS, die schon eine enge Kooperation im Rahmen der „Bildungspartnerschaft NRW“ gepflegt haben. Vergangene Woche wurden im Alten Rathaus die Unterschriften unter die neuen Dreijahresverträge gesetzt.

2009 hat sich die VHS erstmals mit einigen Schulen an der „Bildungspartnerschaft NRW“ beteiligt, jetzt haben die inzwischen 14 Schulen aus Ahlen und Drensteinfurt diese Kooperationen verlängert. „Uns als VHS ist es wichtig, mit den Schülern an der Basis zu arbeiten“, sicherte Bürgermeister Alexander Berger den Schulvertretern zu, für sie weiterhin attraktive Angebote bereitzuhalten. Schließlich solle es eine Win-Win-Situation für beide Seiten bleiben.

Auch VHS-Leiter Rudolf Blauth bekräftigte den besonderen Stellenwert dieser Partnerschaften. „Wir sind damit im Bereich der Volkshochschulen führend in NRW“, verdeutlichte er, denn keine andere VHS könne 14 Schulkooperationen vorweisen. Natürlich sei das auch immer mit den agierenden Personen verbunden. Es sei schon bemerkenswert, dass in den vergangenen drei Jahren 80 Prozent der Rektoren der Kooperationsschulen gewechselt haben und dennoch alle Schulen dabeigeblieben seien. Lediglich vier schulische Partner seien weggefallen – weil sie aufgelöst wurden.

„Die Rektoren finden die Bildungspartnerschaft immer noch wichtig“, schloss Rudolf Blauth daraus. Als förderlich habe sich auch die Tatsache erwiesen, dass es an jeder der Schulen einen direkten Ansprechpartner gebe, was die Kommunikation untereinander erleichtere.

Jährlich werden zwischen den Kooperationspartnern bis zu 110 Programmpunkte vereinbart und durchgeführt. Dazu gehören unter anderem Sprachkurse mit Zertifikat, Medienkompetenzvermittlung, Sprachkurse, Kreativkurse, Autorenlesungen, politische Bildung sowie Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge.

Auf Seiten der weiterführenden Schulen setzen das Berufskolleg und das Gymnasium St. Michael, die Fritz-Winter-Gesamtschule, die Overbergschule, das Städtische Gymnasium und die Teamschule Drensteinfurt die Zusammenarbeit fort. Im Bereich der Grundschulen bleiben die Barbara­schule, die Diesterwegschule, die Lambertischule, die Mammutschule, die Marienschule, die Martinschule und die Paul-Gerhardt-Schule Bildungspartner der VHS.

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