Baugebiet „Gartenmoorweg“: Gemeinde Westerkappeln will 2018 weitere Grundstücke verkaufen
„Mängel schnellstmöglich heilen“

Westerkappeln -

Der Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster zum Trotz hält die Gemeinde an ihrem Ziel, 2018 mit der Vermarktung des zweiten Abschnitts des Baugebietes „Gartenmoorweg“ zu beginnen, fest.

Donnerstag, 21.12.2017, 19:12 Uhr

Die Grundstücke im zweiten Abschnitt des Baugebietes „Gartenmoorweg“ (auf dem Plan oberhalb der blauen Linie) sollen ab dem kommenden Jahr verkauft werden.
Die Grundstücke im zweiten Abschnitt des Baugebietes „Gartenmoorweg“ (auf dem Plan oberhalb der blauen Linie) sollen ab dem kommenden Jahr verkauft werden. Foto: Frank Klausmeyer

Der Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster zum Trotz hält die Gemeinde an ihrem Ziel, 2018 mit der Vermarktung des zweiten Abschnitts des Baugebietes „Gartenmoorweg“ zu beginnen, fest. Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer zeigte sich am Dienstagabend anlässlich der Vorlage des Haushaltsentwurfes für 2018 überzeugt, dass die vom OVG bemängelten Fehler „schnellstmöglich“ behoben werden können.

22 Bauplätze sollen kommendes Jahr verkauft werden. Davon gehören sechs Grundstücke noch zum ersten Bauabschnitt. Auf die Einnahmen ist die Gemeinde dringend angewiesen, hat sie doch – wie berichtet – ein gewaltiges Investitionspaket geschnürt, das finanziert werden will. Sollte sich die Vermarktung verzögern, fehlten der Gemeinde die entsprechenden liquiden Mittel, heißt es unter dem Stichwort „Risiken“ im Haushaltsentwurf. In dem Fall müsste die Gemeinde sich das Geld über weitere Kassenkredite mit in der Regel kurzer Laufzeit besorgen. Längerfristige Darlehen in einer Größenordnung von 4,7 Millionen Euro sind kommendes Jahr ohnehin vorgesehen.

Den geplanten Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen – kalkuliert wird mit rund 1,1 Millionen Euro – stehen allerdings noch Ausgaben für die Erschließung des zweiten Bauabschnitts gegenüber. Für die Baustraßen und die Kanalisation werden rund 450 000 Euro veranschlagt.

Die restlichen 22 Grundstücke am Gartenmoorweg will die Gemeinde in den Jahren 2019 und 2020 an den Mann bringen. In dem Baugebiet solle auch sozialer Wohnungsbau realisiert werden, kündigte die Bürgermeisterin im Rat an. Details nannte sie dabei nicht.

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