Amazone setzt sich in Indien ein Praktische Hilfe für Landwirte

Tecklenburg Leeden/Hasbergen -

Seit drei Jahren unterstützen die Amazone-Werke das Indienprojekt „Nachhaltige integrierte Landwirtschaft“ der Welthungerhilfe mit insgesamt 105 000 Euro. Knapp 30 Auszubildende und duale Studierende waren in der Zeit in das Projekt involviert und unterstützten die Bauern mit neuen Ideen für erleichterte Arbeitsbedingungen. Bettina Dreyer als Vertreterin der Amazone-Inhaberfamilie und Personalleiter René Hüggelmeier betreuten das Engagement der Auszubildenden.

Die Amazone-Werke spendeten der Welthungerhilfe für ihr Projekt „Nachhaltige integrierte Landwirtschaft in Indien“ 35 000 Euro. Das Bild zeigt (von links) Christian Dreyer, Bettina Dreyer, René Hüggelmeier, Antje Blohm (Welthungerhilfe) und die Auszubildenden.
Die Amazone-Werke spendeten der Welthungerhilfe für ihr Projekt „Nachhaltige integrierte Landwirtschaft in Indien“ 35 000 Euro. Das Bild zeigt (von links) Christian Dreyer, Bettina Dreyer, René Hüggelmeier, Antje Blohm (Welthungerhilfe) und die Auszubildenden. Foto: Katja Steinkamp

Vier Auszubildende reisten im August nach Westbengalen, um sich die Landwirtschaft vor Ort genauer anzuschauen. Sie begleiteten Bauern und unterstützten sie bei ihrer Arbeit. Stefan Kemme , Auszubildender bei den Amazonen-Werken, erzählte von seinen Erlebnissen: „Wir halfen auf dem Feld mit. Es ist der komplette Gegensatz im Vergleich zu hier.“ Mit Ochsen und Pferden pflügten die Bauern ihre Felder. Frauen pflanzten Samen per Hand. „Es ist sehr schwere körperliche Arbeit, was die Frauen und Männer dort leisten“, sagte Kemme.

Die Ideen für die Geräte, die die Arbeit für die Landwirte in Indien erleichtern sollen, wollten die Azubis schnell in Deutschland umsetzen. Zum Einen entwarfen sie einen sogenannten „Stecher“, der dabei helfen soll, den Frauen das Pflanzen zu erleichtern. Außerdem sei eine „Dünger-Streu-Maschine“ in Arbeit. Zurzeit trügen die Frauen einen schweren Behälter und streuten den Dünger mit der Hand, so Kemme. „Wir haben versucht, die Geräte so einfach wie möglich zu halten“, sagte der Auszubildende. Die Felder in Indien seien nicht groß genug, um mit großen Maschinen zu arbeiten.

Die Amazonen-Werke gewannen für ihre Arbeit und Projektentwicklung den „Human Resources Excellence Award 2017“ für ihr „innovatives Leuchtturmprojekt“ des Personalmanagements. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Auszubildenden für die tolle Arbeit ausgezeichnet wurden“, sagte Hüggelmeier .

„Mit dieser Spende schließen wir das Projekt Indien ab“, sagte Christian Dreyer, Geschäftsführer der Amazonen-Werke. Das Unternehmen will sich 2018 nach neuen Projekten umschauen, sagte Hüggelmeier.

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