Ministerin Christina Kampmann in Tecklenburg
Tecklenburg will für Besucher noch attraktiver werden

Tecklenburg -

Sie ist zum ersten Mal in Tecklenburg – und sichtlich angetan von dem, was ihr an kulturellen Angeboten präsentiert wird. NRW-Kultusministerin Christina Kampmann steht im Otto Modersohn Museum und auf der Freilichtbühne.

Mittwoch, 12.04.2017, 13:04 Uhr

Das ist geplant: Bürgermeister Stefan Streit (rechts) erläutert Ministerin Christina Kampmann und MdL Frank Sundermann das Modell für den neuen Burggrafen.
Das ist geplant: Bürgermeister Stefan Streit (rechts) erläutert Ministerin Christina Kampmann und MdL Frank Sundermann das Modell für den neuen Burggrafen. Foto: Michael Baar

Dass die Stadt Tecklenburg Kultur als Gäste-Magnet einsetzen will, hört Christina Kampmann gerne. Schließlich ist sie Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist zum ersten Mal in der Burgstadt zu Gast – auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Frank Sundermann.

Bei einem Gang durch die Stadt werden der 36-Jährigen die wichtigsten Projekte erläutert. So soll das Kulturhaus saniert und eng an das geplante neue Hotel Burggraf angegliedert werden. Der Förderantrag, so kündigt Stefan Streit an, werde wohl noch vor der Landtagswahl am 14. Mai auf den Weg gebracht. Das entsprechende Schreiben für den Burggraf werde wenig später folgen.

Immerhin handelt es sich bei dem Hotel um ein 28-Millionen-Euro-Projekt, in dem 110 Zimmer realisiert werden sollen. Von den über 1000 Quadratmetern Wellness-Bereich könnte ein Teil auch im Kulturhaus angesiedelt werden, spekuliert der Bürgermeister. Alles, damit nicht nur Sommergäste in der Stadt eine Unterkunft finden, sondern auch im Winter das Angebot passt.

Wenige Schritte weiter erzählt Paul-Christoph Dörr die Erfolgsgeschichte des Otto Modersohn Museums. 14 000 Besucher im ersten Jahr, damit seien die Erwartungen übertroffen worden, stellt er fest. Geschäftsführerin Uta Jenschke führt durch die Ausstellung und findet in der Ministerin eine interessierte Zuhörerin.

Nächste Ziel ist die Freilichtbühne auf der Burg. Das nach eigenen Angaben größte Freilicht-Musiktheater Deutschlands steht finanziell auf eigenen Füßen. Zuschüsse, so erläutert der Bürgermeister, würden nur in verschwindend geringem Umfang fließen. Dabei würden die Veranstaltungen auf der Bühne von insgesamt über 100 000 Zuschauern besucht. Für die Inszenierung und Darsteller gebe es regelmäßig Auszeichnungen.

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