Aktion Stadtradeln
Die Menschen zum Umdenken bewegen

Steinfurt -

Am Morgen war er in Borken gestartet, unterwegs machte er unter anderem in Gescher Station, am Nachmittag war dann Steinfurt an der Reihe: Stadtradeln-Botschafter Rainer Fumpfei rührte am Donnerstag beim Zwischenstopp am Waldhotel Lauff in Sellen zusammen mit Klimaschutzmanager Lorenz Blume kräftig die Werbetrommel für eine Teilnahme der Steinfurter an der bundesweiten Fahrradkampagne.

Donnerstag, 24.05.2018, 22:00 Uhr

Stadtradeln-Botschafter Rainer Fumpfei (l.) machte am Donnerstag am Waldhotel Lauff Station. Dort empfingen ihn Hans Schröder (Stadt Steinfurt, r.), Stadtradeln-Star Ralph Schippers (2.v.r.), Renate Schulte (Kreis Steinfurt) sowie Lorenz Blume (Stadt Steinfurt, nicht im Bild).

Am Morgen war er in Borken gestartet, unterwegs machte er unter anderem in Gescher Station, am Nachmittag war dann Steinfurt an der Reihe: Stadtradeln-Botschafter Rainer Fumpfei rührte am Donnerstag beim Zwischenstopp am Waldhotel Lauff in Sellen zusammen mit Klimaschutzmanager Lorenz Blume kräftig die Werbetrommel für eine Teilnahme der Steinfurter an der bundesweiten Fahrradkampagne. Das tut auch durchaus Not, denn die Anmeldungen laufen derzeit noch eher schleppend ein, wie Blume berichtete.

Fumpfei jedoch zeigte sich zuversichtlich, dass sich das bis zum Beginn der Veranstaltung, die vom 10. bis 30. Juni erstmals in der Kreisstadt über die Bühne gehen wird, noch ändert. „Die Veranstaltung muss sich entwickeln, das braucht seine Zeit“, weiß der Botschafter aus Erfahrung. Er muss es wissen, nimmt er diese – ehrenamtliche – Funktion doch schon im siebten Jahr in Folge wahr und hat in dieser Zeit schon hunderte Kommunen besucht.

Am vorletzten Wochenende war der 46-jährige Feuerwehrmann im badischen Rheinfelden an der Schweizer Grenze mit seiner Werbetour für den Klimaschutz und mehr Lebensqualität gestartet. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel ist das Ziel. Steinfurt hat er quasi dazwischengeschoben. „Die Anmeldung kam ja relativ spät, aber wir hatten noch etwas Luft“, betonte der Botschafter. Wichtig ist dem Berliner, der sich nach einer Teilnahme an einer Stadtradelaktion im hohen Norden spontan als Botschafter beworben hatte, einen Beitrag dazu zu leisten, ein Umdenken im Mobilitätsverhalten zu erreichen. Gerade für Kurzstrecken sei das Rad gegenüber dem Auto oft die bessere Wahl, ist Fumpfei überzeugt.

Vonnöten sei aber auch eine gute Infrastruktur, richtete er einen Appell an den ebenfalls anwesenden Technischen Beigeordneten Hans Schröder, in diese Richtung tätig zu werden. Ziel müsse es sein, zumindest im städtischen Raum Auto und Fahrrad als gleichwertige Verkehrsmittel zu etablieren.

Sprach‘s – und machte sich mit seinem Begleiter wieder auf zur nächsten Station in Wettringen. Am Abend ging es dann noch weiter bis Rheine. Ein echter Dauerläufer, so ein Stadtradel-Botschafter . . .

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