Gottesdienste und Krippenspiele in Saerbeck Variationen der Weihnachtsgeschichte

Saerbeck -

Weihnachten für Menschen fast jeden Alters gab es in den Kirchengemeinden in Saerbeck an Heiligabend. In Gottesdiensten, Familienmessen und Krippenspielen wurde die Geburt des Herrn gefeiert.

Von Stefanie Behring
Eine traditionelle Krippenlandschaft mit ein paar besonderen Akzenten in Details ist seit Heiligabend in der St.-Georg-Pfarrkirche zu sehen.
Eine traditionelle Krippenlandschaft mit ein paar besonderen Akzenten in Details ist seit Heiligabend in der St.-Georg-Pfarrkirche zu sehen. Foto: Alfred Riese

Weihnachten für Menschen fast jeden Alters gab es in den Kirchengemeinden in Saerbeck an Heiligabend .

Bereits um fünfzehn Uhr läuteten im „Haus am See“ die Glocken für den ökumenischen Gottesdienst. Alfons Sundermann und Erika Stolz-Breitenbach dachten gemeinsam mit den Senioren und Alleinstehenden über das Thema „Suche Frieden“ nach. Sie sprachen von Frieden mit sich selbst, Frieden mit dem nächsten, Frieden im Haus, Frieden unter den Religionen und dem Weltfrieden. Für jeden einzelnen Aspekt des Friedens zündeten sie eine Kerze als Symbol an. Bei den Vorbereitungen für diesen Gottesdienst habe es Probleme mit der Kerze für den Weltfrieden gegeben. Sie habe nicht brennen wollen. Ob das ein Zeichen ist?

Nach dem Gottesdienst führte Pflegedienstleitung Bettina Rudolph weiter durch das Programm. Es wurde gemeinsam gesungen, Gedichte gesprochen und die Weihnachtsgeschichte gehört.

Etwas anders feierten die Kinder in St. Georg Weihnachten. Die jüngsten Saerbecker waren in den beiden Krippenspielen am Sonntagnachmittag zu finden. Dort stellten Kinder dar, wie es damals ablief, als Josef und Maria eine Herberge für die Nacht suchten und Maria schließlich ihr Kind in einem Stall zur Welt bringen musste. Eine extra für die Krippenspiele zusammengekommene Gruppe sorgte für die musikalische Begleitung, viele Kinder hatten das Schauspiel mit dem Kinderwortgottesdienstkreis und Pastoralassistent Philipp Langenkämper eingeübt.

Im Familiengottesdienst machten sich drei ganz unterschiedliche „Aussteiger“ mit einem Bulli auf den Weg, die Frohe Botschaft auf einem Campingplatz zu entdecken, bevor in der festlichen Christmette auf Mitternacht zu die Geburt Jesu gefeiert wurde, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor.

In der Bürgerscheune, wo das Krippenspiel der evangelischen Gemeinde stattfand, stellten Kinder eine weihnachtliche Geschichte dar. Dies war allerdings nicht die „gewöhnliche“ Weihnachtsgeschichte – diese wurde zu Beginn vorgelesen – sondern ein Stück, welches sich „Engel und Räuber“ nannte. Dabei ging es darum, dass die Engel Jesu in der Heiligen Nacht viel zu tun hatten und Räuber in Schach gehalten werden mussten. Dafür benötigten die Engel die Unterstützung des Publikums.

15 Kinder und Jugendliche verschiedener Altersklassen hatten gemeinsam mit Magda Berghaus und Dörte Wiesnewski die Aufführung einstudiert. Für die musikalische Untermalung sorgte wie bereits im vergangenen Jahr die Emsdettener Band „Brass and more“.

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