Tourneetheater „White Horse Theatre“ am Gymnasium
Freundschaft zweier Außenseiter

Ochtrup -

Am Mittwoch gastierte das englischsprachige Schauspielensemble des „White Horse Theatre“ am Städtischen Gymnasium Ochtrup. Diese Veranstaltung für die Sechst- und Siebtklässler ist an der Schule schon zur Tradition geworden und wird immer wieder begeistert von den Schülern aufgenommen, heißt es in einem Pressebericht des Gymnasiums.

Freitag, 09.02.2018, 20:02 Uhr

„Billy’s Friend“ lautete der Titel des interaktiven englischsprachigen Theaterstücks, das den jungen Gymnasiasten erlaubte, die eigenen Kenntnisse der Sprache anzuwenden.
„Billy’s Friend“ lautete der Titel des interaktiven englischsprachigen Theaterstücks, das den jungen Gymnasiasten erlaubte, die eigenen Kenntnisse der Sprache anzuwenden. Foto: Christina Blaschke

In diesem Jahr wurde das von Peter Griffith verfasste Stück „Billy’s Friend“ aufgeführt, eine Geschichte über die wunderbare Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, die sich allen Widerständen zum Trotz behauptet und zu Offenheit und Toleranz gegenüber dem Fremden aufruft. Eine Botschaft, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Als der Außenseiter Billy eines Tages auf eine Gorilladame trifft, freundet er sich sofort mit dem Tier an und nennt es Geraldine. Von diesem Moment an stehen die beiden bedingungslos füreinander ein. Sie meistern schwierige und gar gefährliche Situationen, wie zum Beispiel Billys problematische Familiensituation oder die Reaktionen der Außenwelt auf Geraldine, die den Gorilla als tödliche Gefahr wahrnimmt. Plötzlich geht es aber um Leben und Tod und die Frage: Kann Billy seine Freundin Geraldine retten?

Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater und bietet Schülern verschiedener Altersgruppen die Möglichkeit, die englische Sprache in authentischer Art und Weise zu erleben und mit den Schauspielern zu interagieren. „Während der Show wurden die Sechst- und Siebtklässler deshalb immer wieder mit einbezogen, sodass sie selbst Teil der Aufführung wurden, was für viele lustige Momente gesorgt hat“, heißt es im Bericht der Schule.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse anzuwenden und die vier Akteure mit Fragen zu löchern. So verrieten die Darsteller auf sympathische und humorvolle Art und Weise zum Beispiel ihren Lieblingsfußballverein und beantworteten Fragen zu ihrer Herkunft und den ausgewählten Kostümen.

Am Ende der Vorstellung waren die Schüler positiv überrascht darüber, dass ihre Sprachkenntnisse schon ausreichen, um ein ganzes Theaterstück zu verstehen und mit Muttersprachlern zu interagieren. „Diese positive Erfahrung wird sicherlich dazu beitragen, dass die Freude an der englischen Sprache erheblich gesteigert wurde“, heißt es in der Mitteilung der Schule abschließend.

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