Ingrid Suhre
„Das Schreiben ist meine Passion“

Ochtrup -

Das Schreiben ist ihre Leidenschaft: Und seit die frühere Sekretärin am Ochtruper Gymnasium in den Ruhestand eingetreten ist, hat sie etwas mehr Zeit, ihre Passion zu verfolgen. So hat Ingrid Suhre nun auch ein Gedicht zum Kreisjahrbuch beigesteuert.  

Donnerstag, 28.12.2017, 08:12 Uhr

Ingrid Suhre schreibt für ihr Leben gerne.
Ingrid Suhre schreibt für ihr Leben gerne. Foto: Sandra Höfting

Das Schreiben, das lag ihr immer schon. Gab es am Ochtruper Gymnasium einen Text zu verfassen – zum Beispiel für die Zeitung –, dann war Ingrid Suhre gefragt. Der Sekretärin fiel es eben leicht, die richtigen Worte auf Papier oder den Computerbildschirm zu bringen. „Das war schon damals meine Passion“, sagt sie und lacht. Und als Ingrid Suhre dann vor gut fünf Jahren in den Ruhestand ging, hatte sie endlich Zeit, ihre große Leidenschaft auch privat zu verfolgen.

Mehr oder weniger jedenfalls. Denn die heute 65-Jährige hat auch nach dem aktiven Arbeitsleben noch jede Menge zu tun. Kinder und Enkelkinder halten sie munter in Bewegung. Für das Schreiben findet In­grid Suhre, die in Lienen lebt, aber immer wieder stille Momente. Und so sind der Feder der Ruheständlerin in den vergangenen Jahren so einige Gedichte und Kurzgeschichten entsprungen, die sie zum Teil auch veröffentlich hat.

Mal auf lustige Art, mal auf nachdenkliche Weise befasst sich die Autorin darin mit ganz unterschiedlichen Themen. Oftmals geht es um Dinge, die sie im täglichen Leben beschäftigen. Manchmal setzt sich Ingrid Suhre aber auch ganz gezielt mit einer vorgegebenen Fragestellung auseinander, zum Beispiel, wenn sie mal wieder eine interessante Ausschreibung entdeckt hat.

So war es auch beim Jahrbuch des Kreises Steinfurt für 2018: Passend zum Thema „Muskelkraft und Pferdestärken“ reichte Ingrid Suhre ein Gedicht mit dem Titel „Die stärksten Männer der Welt“ ein. Es richtet sich an die ganz jungen Leser oder Zuhörer. „Denen tische ich zunächst ein paar kleine Lügengeschichten auf“, verrät die 65-Jährige und schmunzelt. „Am Ende wird das Ganze aber aufgelöst.“

Mehr sei an dieser Stelle nicht preisgegeben. Auf Seite 236 ist nachzulesen, wer sich hinter den „stärksten Männern der Welt“ verbirgt. Und wem‘s gefällt, der kann auf eine Fortsetzung hoffen: Auch für das nächste Jahrbuch möchte Ingrid Suhre ein Kindergedicht einreichen.

Für die Jüngsten schreibt die frühere Schulsekretärin übrigens besonders gerne. Am liebsten würde sie ein ganzes Buch für Kinder verfassen und sogar selbst illustrieren. Allein an der Zeit mangelt es noch. Aber vielleicht findet sich ja noch ein ruhiger Moment . . .

Ochtrup im Kreisjahrbuch

In der Ausgabe 2018 des Kreisjahrbuchs sind noch mehr Ochtruper vertreten: Pfarrer em. Ludger Bügener steuerte zum Beispiel den plattdeutschen Text „Nao de Hochtied was Lotte wegg“ bei. Der 14-jährige Schüler Julius Tombült hat ein Gedicht eingereicht. Der ebenfalls aus der Töpferstadt stammende Wilhelm Elling ist Autor des Beitrags „Ein Taler Lohn für vier Hasen“. Den Text „Volksfest in der Hollicher Heide“ hat Rainer Menebröcker verfasst, der lange Redaktionsleiter des Tageblatts für den Kreis Steinfurt in Ochtrup war.

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