„Chalet“ gewinnt Westfälischen Gastronomiepreis Petra Kortmann kocht sich auf Platz eins

Ochtrup -

Petra Kortmann gibt unumwunden zu, bei der Siegerehrung ein Tränchen verdrückt zu haben. Kein Wunder, landete die Ochtruperin doch ganz oben auf dem Treppchen. Ihr Restaurant „Chalet – das Gästehaus“ holte den ersten Platz beim Westfälischen Gastronomiepreis.

Von Martin Fahlbusch
Die Tränen bei der Vorbereitung haben sich gelohnt, wenn Petra Kortmann einen schmackhaft aussehenden Zwiebelkuchen präsentieren kann. Ihr Restaurant „Chalet – das Gästehaus“ wurde jetzt mit dem Westfälischen Gastronomiepreis ausgezeichnet.
Die Tränen bei der Vorbereitung haben sich gelohnt, wenn Petra Kortmann einen schmackhaft aussehenden Zwiebelkuchen präsentieren kann. Ihr Restaurant „Chalet – das Gästehaus“ wurde jetzt mit dem Westfälischen Gastronomiepreis ausgezeichnet. Foto: Martin Fahlbusch

Am Freitag hatte Petra Kortmann schon früh geweint. Aber keine Freudentränen über ihren ersten Platz beim Westfälischen Gastronomiepreis in der Kategorie „ Restaurant des Jahres 2014“. Der war dem „Chalet – das Gästehaus“ zwei Tage zuvor im Rahmen einer Gala mit über 200 geladenen Gästen in der Rohrmeisterei in Schwerte überreicht worden. „Ach, bei der Feier habe ich auch ein Tränchen über den Erfolg verdrückt“, bekennt Kortmann freimütig.

Am Freitag war wieder Gaststätten-Alltag. Und da liefen die Vorbereitungen für das abendliche Büfett schon am frühen Morgen an. Nicht nur der Zwiebelkuchen wollte vorbereitet sein. „Hat sieben Häute, beißt alle Leute“ – das kennt die ambitionierte Köchin aus jetzt bald 38 Berufsjahren zur Genüge. Wenn sie in puncto Kochen und Restaurantstil als „bunter Vogel“ bezeichnet wird, kann sie mittlerweile herzhaft darüber lachen und findet, dass es ja auch irgendwie stimme.

Was anderes hatte wohl ihr Laudator in Schwerte, der Notar und Rechtsanwalt Dr. Hubert Brinkschulte aus Kamen gemeint, als er ausführte: „Ich spreche vom Restaurant ,Chalet‘ in Och-trup. Dessen umtriebige Inhaberin Petra Kortmann führt ein elegant eingerichtetes Restaurant mit viel Kerzenlicht und ausgesuchten Speisen, daneben aber auch ein ebenso stilvolles und mit überraschenden Einrichtungsgegenständen einladendes Gästehaus, in dem auch noch junge Designermode Platz findet.“

Bei der sechsten Auflage des Westfälischen Gastronomiepreises hatte Kortmann 2013 mit dem vierten Rang einen Podestplatz knapp verpasst. In diesem Jahr landete sie mit ihrem Stil und ihren kreativen Kochkünsten nach dem Urteil der Jury und vieler Restaurantbesucher ganz oben auf dem Treppchen. Diesmal nahmen 180 Gastronomiebetriebe an dem vom „Westfalen Magazin“ aus Lünen durchgeführten Wettbewerb teil. Moderiert wurde die Gala von Peter Großmann, unter anderem Sportjournalist und bekennender Feinschmecker.

Für Kortmann ist diese Auszeichnung weiterer Ansporn, ihren eigenständigen, kreativen sowie den Genuss betonenden Weg von Kochen und Lebensart weiter zu gehen. Neue Ideen und Elan hat sie dafür.

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