Familiengottesdienst mit Verkleidung
Pinguine und Hirsche in der Kirche

Nordwalde -

In freier Wildbahn gibt es das nicht: Pinguine und Hirsche auf einem Raum. Dass sich die beiden Tierarten in der Kirche treffen, dürfte noch seltener sein. Außer zu Karneval, wenn in den Tierkostümen Menschen stecken.

Montag, 12.02.2018, 16:40 Uhr

Kein gewöhnlicher Gottesdienst: Die Besucher erschienen am Sonntag in Verkleidungen in der St.-Dionysius-Kirche. Foto: ter

Es ist Tradition, am Sonntag vor dem karnevalistischen Höhepunkt einer Session in der St.-Dionysius-Kirche einen Familiengottesdienst zu feiern. Dabei gilt: Verkleidungen sind erwünscht. Eingeladen zu dem besonderen Gottesdienst sich jedes Mal die Karnevalsprinzen und Karnevalsprinzessinnen der Schützenvereine. Auch sie kommen immer in vollem Ornat.

Das war in diesem Jahr nicht anders: Die Kirchenbänke zum Hochamt füllten sich mit närrischen Majestäten und karnevalistischem Nachwuchs. Während die kleine Prinzessin eine dicke Jacke über das hübsche Tüllkleid ziehen musste, hatten es die Pinguine und Hirsche schon besser. Da trotzte ein dicker Pullover unter dem Ganzkörperfell dem ungemütlichen Wetter.

Musikalisch gestalteten Mitglieder der „MachWas-Band“ den Gottesdienst. An die fünfte Jahreszeit angepasst startete die Kirchengemeinde mit dem Lied, in dem ausdrücklich der Dom in Köln bleiben kann.

Aus dem Gesangbuch folgte anschließend das Lied „Unser Leben sei ein Fest“. Zu „Rot sind die Rosen“ durfte danach kräftig geschunkelt werden. Da hakten sich nicht nur die Majestäten und Eltern mit ihren Kindern ein. Auch die Messdienerinnen schunkelten in der Kirche mit Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup im Takt.

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