Aktion „Bett frei“
Betten gesucht

Nordwalde/Altenberge -

Es muss kein Gästezimmer sein, eine Couch reicht schon. Das Wichtigste ist, dass die Gäste des Katholikentages eine Unterkunft haben. Damit dieses Ziel erreicht wird, begibt sich Andreas Feld in Nordwalde auf die Suche nach Menschen, die bei sich Zuhause ein Bett frei haben.

Dienstag, 30.01.2018, 19:01 Uhr

Startschuss für die Aktion „Bett frei“: Daniel Möllers (v.l.), Angelika Wiedau-Gottwald, Hiltrud Laubrock und Peter Esselmann suchen in Altenberge nach Privatquartieren.
Startschuss für die Aktion „Bett frei“: Daniel Möllers (v.l.), Angelika Wiedau-Gottwald, Hiltrud Laubrock und Peter Esselmann suchen in Altenberge nach Privatquartieren. Foto: nn

Es muss keine Luxusherberge sein. Ein Schlafsofa, eine Couch oder ein Feldbett – das reicht schon. „Die Gäste sollen eigentlich nur eine Möglichkeit zum Schlafen haben“, sagt Andreas Feld . Er ist als Quartiersbeauftragter der Gemeinde St. Dionysius für die Aktion „Bett frei“ unterwegs. Mit der suchen die Verantwortlichen des Katholikentages nach Schlafplätzen bei Privatpersonen für Gäste der Großveranstaltung vom 9. bis 13. Mai. Auch in Nordwalde.

30 000 Besucher werden zum Katholikentag in Münster erwartet. Während einige Schüler und Jugendliche in Münsters Schulen auf Luftmatratzen Platz finden sollen, werden für viele andere Gäste noch Schlafplätze gesucht. In Münster und den Kreisen Steinfurt, Coesfeld und Warendorf sollen 4000 freie Betten gefunden werden.

Zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, können die Nordwalder. Bereits seit ein paar Wochen wirbt Feld für die Aktion. Seine eigene Erfahrung ist dabei die beste Werbung. Feld übernachtete bei Katholikentagen in München, Berlin oder Aachen selbst in solchen Gästebetten. „Ich habe immer gute Erfahrungen gemacht“, erinnert sich Feld gerne an den Austausch von Ideen zurück. „Man lernt neue Leute mit unterschiedlicher Herkunft kennen. Die Verbindung ist der Katholikentag. Da hat man sofort eine gleiche Basis. Das macht Spaß.“

Altenberger Team zuversichtlich

Die Privatquartiersuche zum Katholikentag in Münster läuft natürlich auch in Altenberge. Daniel Möllers, Angelika Wiedau-Gottwald, Hiltrud Laubrock und Peter Esselmann machen sich im Hügeldorf auf die Suche nach freien Betten für Katholikentags-Gäste. Das Team ist ganz zuversichtlich, dass sich auch in Altenberge viele Unterkünfte finden lassen. Sie können sich gut vorstellen, dass Familien, deren Kinder bereits ausgezogen sind, diese Betten gerne zur Verfügung stellen. „Und davon gibt es in Altenberge ganz viele“, wird Privatquartierbeauftragter Peter Esselmann im Pressetext zitiert. Bei Nachfragen zu der Aktion können sich Altenberger an das Pfarrbüro St. Johannes Baptist unter Telefon 0 25 05 / 93 19 0 wenden.

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In WhatsApp-Gruppen und persönlichen Gesprächen hat sich Feld schon auf die Suche nach Personen begeben, die ein freies Bett zur Verfügung stellen können. Und er kann erste Erfolge verbuchen: 25 bis 30 Betten hat Feld schon auf der Liste. Ein Ziel, wie viele es bis zum Meldeschluss Ende März werden sollen, hat er sich nicht gesetzt.

Wer auch einen Schlafplatz anbieten möchte, benötigt dafür kein Gästezimmer. Als Verpflegung reicht ein Frühstück. „Auch das muss kein Drei-Sterne-Frühstück sein“, betont Feld. Die Gäste sind tagsüber beim Katholikentag in Münster. Die Gastgeber müssen sich also nicht um sie kümmern. Ob die Gastgeber einer Konfession angehören, spielt keine Rolle. Die Namen der Gäste werden in der Geschäftsstelle des Katholikentags registriert. Um die Sicherheit muss sich also keiner sorgen. Drei Wochen vor der Veranstaltung werden die Daten der Gäste an die Gastgeber übermittelt. Dann ist eine erste Kontaktaufnahme möglich.

Zum Thema

Wer ein Bett zur Verfügung stellen möchte, kann sich online unter katholikentag.de/betten registrieren lassen. Ansprechpartner für Fragen ist Andreas Feld. Der Kontakt ist entweder per E-Mail an andreas-petra-feld@t-online.de oder unter Telefon 0 25 73 / 33 43 (der Anrufbeantworter ist eingeschaltet) möglich.

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Man lernt neue Leute mit unterschiedlicher Herkunft kennen. Die Verbindung ist der Katholikentag. Da hat man sofort eine gleiche Basis.

Andreas Feld
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