Schreiben als Lebenselixier
Geschichten, die neugierig machen

Nordwalde -

Bereits in jungen Jahren hat es Jutta Löbel gepackt – das Geschichten schreiben. Da war sie gerade zwölf Jahre alt. Jetzt schreibt sie Krimis.

Donnerstag, 11.01.2018, 17:01 Uhr

Hobbyschriftstellerin Jutta Löbel mit ihrer Mischlingshündin Luna, die für Denkpausen beim Schreiben sorgt, wenn es mal nicht richtig weitergeht.
Hobbyschriftstellerin Jutta Löbel mit ihrer Mischlingshündin Luna, die für Denkpausen beim Schreiben sorgt, wenn es mal nicht richtig weitergeht. Foto: Sigrid Terstegge

Bereits in jungen Jahren hat es Jutta Löbel gepackt – das Geschichten schreiben. Da war sie gerade zwölf Jahre alt. „Damals habe ich über einen traurigen Salatkopf geschrieben“, erinnert sich die gebürtige Nordwalderin. Der Mutter einer Freundin hat die Erzählung vom traurigen Salatkopf so gut gefallen, dass sie Jutta Löbel bestärkt hat, am Ball zu bleiben. Also folgten so weitere Geschichten und Gedichte bei Wettbewerben, in Zeitschriften und Zeitungen.

„In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach“, erzählt die Hobbyautorin. Ihr damaliger Deutschlehrer war ebenfalls begeistert von ihrer Art zu schreiben. Ein Kinderbuch entstand. Dann folgte eine längere Zeit, in der die alleinerziehende Mutter von vier Kindern sich wenig mit ihrem Lieblingshobby beschäftigen konnte.

Und jetzt gibt es sozusagen einen Liebes-Krimi. Ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi. „Zerronnenes Wachs“ ist der Titel des Buches, in dem nicht alles so ist wie es scheint. Hauptperson ist die 50-jährige Linda. Sie ist ziemlich grüblerisch veranlagt, pedantisch und auch sonst nicht ganz einfach. Sie hat eine Affäre mit dem wesentlich jüngeren Studenten Jo, die unschön endet. Das trifft die Protagonistin so, dass sie einige Zeit in der Psychiatrie verbringen muss. Jo verschwindet spurlos aus ihrem Leben.

Viele Jahre später versucht Linda immer noch aufzuschreiben, was damals passiert ist, aber irgend etwas blockiert ihre Erinnerung. Ist es Schuldgefühl?

Und plötzlich taucht Jo wieder auf. Allem Anschein nach wird er für sie zu einem guten Freund, doch er will oder kann kein Licht ins Dunkel bringen. Dann trifft Linda plötzlich noch eine Frau mit einem merkwürdigen Anliegen.

„Die Ideen zu meinen Geschichten entstehen zum Beispiel, wenn ich in einem Café sitze und Menschen beobachte“, beschreibt Jutta Löbel. Dann startet das Kopfkino und Geschichten fallen ihr ein, die zu den Passanten passen könnten. „Das Leben an sich ist schon ein einziger Geistesblitz, aus dem ich viele Ideen umsetzen kann“, so die Autorin.

Nachdem sie das Buch zuerst bei Amazon veröffentlicht hat, ist es nun über den epubli-Verlag zu erhalten. „Man kann es bei „Buch&Mehr“ bestellen“, erklärt Löbel. Die Rezensionen beim Onlinehändler machen jedenfalls ziemlich neugierig. Die Leser sind sich einig – das Buch ist gut zu lesen und das Ende absolut überraschend!

Den Kurzgeschichtenband „Wie das Blatt sich wendet, meine Liebe“ hat Löbel auch schon geschrieben und das nächste Buch ist in Arbeit. „Es wird ein leichter Krimi“, macht Löbel, die unter dem Pseudonym Janne Loy zu finden ist, Appetit auf mehr.

Das Leben an sich ist schon ein einziger Geistesblitz, aus dem ich viele Ideen umsetzen kann.

Jutta Löbel

Damals habe ich über einen traurigen Salatkopf geschrieben.

Jutta Löbel
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