Konzert
Grönemeyer im Scheunen-Idyll

Nordwalde -

Wer steckt dahinter, wenn Klänge von Mark Forster, Herbert Grönemeyer und Silbermond in einer Scheune ertönen? Der Kulturverein „Mach was“! Es gab beim Erlebniskonzert aber nicht nur Pop-Musik zu hören...

Montag, 18.12.2017, 15:12 Uhr

Weihnachtlich gestaltete der Kulturverein „Mach was“ einen Konzertabend in der Scheune der Familie Hillebrand in der Feldbauerschaft.
Weihnachtlich gestaltete der Kulturverein „Mach was“ einen Konzertabend in der Scheune der Familie Hillebrand in der Feldbauerschaft. Foto: Sigrid Terstegge

„Ich hoffe, Sie haben die Weihnachtsbotschaft auch in den modernen Liedern entdeckt“, wünschte sich Bernd Beenen zum Ende des weihnachtlichen Erlebniskonzertes in der Scheune von Familie Hillebrand in der Feldbauerschaft. Der lange andauernde Applaus der begeisterten Zuhörer am Sonntag war für den Erwachsenen- und Jugendchor des Kulturvereins „Mach Was“ und seinen Leiter Beenen der Beweis, dass diese musikalische Begegnung geglückt war.

Schon beim Betreten der Hofanlage erwartete die Besucher des Konzertes eine besondere Atmosphäre. Zwei lodernde Feuerschalen, zahlreiche Kerzenlichter und Lichterketten schmückten den Hof. In der Scheune waren Sitzreihen aus Strohballen aufgebaut und der Boden mit Stroh bedeckt. Die beiden Chöre hatten sich in der Ecke unter einem leuchtenden Stern aufgebaut. Vor ihnen eine mit Stroh gefüllte echte Krippe.

Mark Forster, Herbert Grönemeyer und Silbermond in der Scheune

Der Erwachsenenchor sang die traditionellen Advents- und Weihnachtslieder wie „Still still“, „Adeste fidelis“ oder „Zu Bethlehem“ geboren. Der Jugendchor hatte Lieder von Mark Forster, Herbert Grönemeyer und Silbermond eingeübt. Zwischendurch lasen Menschen aus dem Publikum zehn Textstellen aus der Weihnachtsbotschaft vor. Von der Verkündigung über die Reise nach Bethlehem, die Geburt Jesus bis hin zu den Hirten auf dem Felde.

Beide Chöre zusammen stimmten „In dulci Jubilo“ an. Richtig kraftvoll wurde es am Ende der Veranstaltung, als Jugendchor, Erwachsenenchor und die Besucher gemeinsam „Tochter Zion“ sangen. Bernd Beenen begleitete die Sänger stets am Klavier.

Zum Abschluss folgte ein gemütliches Beisammensein bei Glühwein und Grillwurst.

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