Straßen sicher machen
Für den Winter gerüstet

Nordwalde -

Bauamtsleiter Norbert Schröer hat keine Angst vor einem Wintereinbruch. „Wir sind gewappnet

Freitag, 15.12.2017, 17:12 Uhr

54 Tonnen Streusalz lagern derzeit im Depot am Bauhof, sagt Bauamtsleiter Norbert Schröer. Rund 100 Euro kostet derzeit eine Tonne. Bei einer erforderlichen Tour durch den Ort werden bis zu sieben Tonnen Streusalz benötigt.
54 Tonnen Streusalz lagern derzeit im Depot am Bauhof, sagt Bauamtsleiter Norbert Schröer. Rund 100 Euro kostet derzeit eine Tonne. Bei einer erforderlichen Tour durch den Ort werden bis zu sieben Tonnen Streusalz benötigt. Foto: Detlef Held

Bauamtsleiter Norbert Schröer hat keine Angst vor einem Wintereinbruch. „Wir sind gewappnet. Das haben wir vom Bauhof schon am vergangenen Samstag und Sonntag während des ersten Schnees unter Beweis gestellt“, stellte er zufrieden fest.

Am letzten Samstag hatte die eingeteilte Bereitschaft – sie besteht aus vier Mitarbeitern des Bauhofes – drei Stunden lang zu tun, um die Straßen und Wege vom Schnee und Eis zu befreien. Am Sonntag musste der Trupp acht Stunden ran, erklärte Norbert Schröer. „Für uns ist das Routine. Es sind eingespielte Teams.“

Immer vom 1. Dezember bis Ende März des darauffolgenden sind die Mitarbeiter des Bauhofes in zwei Gruppen eingeteilt, die abwechselnd im zweiwöchigen Rhythmus für den Winterdienst eingesetzt werden.

Ab 4.15 Uhr werden von dem Führer der Gruppe – eine führt Norbert Schröer selbst an – die neuralgischen Punkte im Ort abgefahren um festzustellen, ob es glatt ist oder ob Schnee beseitigt werden muss. Spätestens ab 5 Uhr morgens sind die anderen drei Kollegen in Rufbereitschaft. Ist ein Räumdienst erforderlich, fährt der Unimog mit einem Streugut­anhänger nach einer Prioritätenliste die wichtigen Straßen ab. Dazu gehören von montags bis freitags auch die Wege der Schulbuslinien in den Bauerschaften, damit die Kinder gefahrlos zur Schule kommen. Ein kleiner Trecker sorgt dafür, dass die Fuß- und Radwege von Schnee und Eis befreit werden, ebenso wie die Schulhöfe. Die beiden anderen Teammitglieder sind gleichzeitig zu Fuß unterwegs, um vor allem die mit den Fahrzeugen nur schlecht erreichbaren, aber wichtigen Stellen wie beispielsweise an den Bushaltestellen, am ZOB oder auch am Bahnhof sicher begehbar zu machen.

Drei bis vier Stunden dauert in etwa eine komplette Runde. Gestreut werden dann sechs bis sieben Tonnen Streusalz, so die Erfahrung. Schröer geht davon aus, dass dies künftig mehr wird, da einige Bereiche hinzugekommen sind und der Streueinsatz jetzt vom neuen Kreisel an der Umgehungsstraße bis hin zum kleinen Kreisel Richtung Grevener Straße erfolgt.

„Unser Salzlager am Bauhof ist inzwischen mit 54 Tonnen gut gefüllt“, erklärt Schröer. Seit diesem Jahr ist der Bauhof selbst für den Salzeinkauf zuständig. Eine Tonne kostet derzeit rund 100 Euro, ein nicht unerheblicher Faktor, wie Schröer feststellt. „Wie weit wir mit dem Vorrat kommen, hängt vom Winter ab, der zuletzt doch relativ mild war.“

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