Schulwegplanung Heeker Straße
Die erste eigene Ampel im Ort

Metelen -

Sicherer gemacht werden soll die Heeker Straße in dem Bereich, in dem sich jetzt schon viele Fahrschüler treffen, und den künftig auch Grundschüler auf ihrem Schulweg nutzen. Neben dem Bau einer Ampelanlage sind auch eine Bushaltestelle und eine Fahrbahnverengung geplant.

Donnerstag, 01.02.2018, 06:02 Uhr

Zahlreiche Schüler nutzen die Bushaltestelle an der Heeker Straße, um von dort aus zur Kreuzschule nach Heek zu fahren. Nach dem Standortwechsel der Grundschule zum Freistein werden in diesem Bereich auch die Grundschüler auf ihrem Schulweg die Straße kreuzen. Hierfür soll eine Fußgängerampel gebaut werden.
Zahlreiche Schüler nutzen die Bushaltestelle an der Heeker Straße, um von dort aus zur Kreuzschule nach Heek zu fahren. Nach dem Standortwechsel der Grundschule zum Freistein werden in diesem Bereich auch die Grundschüler auf ihrem Schulweg die Straße kreuzen. Hierfür soll eine Fußgängerampel gebaut werden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Sie ist zum einen ein zentraler Baustein im neuen Schulwegkonzept für den Standort Freistein und zugleich die erste Ampel, welche die Gemeinde auf eigene Rechnung installieren will. An der Heeker Straße, etwa zwischen der Einmündung des Fuß- und Radwegs „Am Hemmel“ und der Weiterführung des künftigen Schulwegs über die ehemalige Bahntrasse Richtung Mersch, soll die Lichtzeichenanlage aufgebaut werden.

„Das wird eine Fußgängerampel, die auf Anforderung hin schaltet“, erläuterte Bauamtsleiter Stefan Weßling auf Nachfrage dieser Redaktion die Planung und auch, dass etwa 100 Grundschüler künftig diesen Weg nutzen würden. Das Vorhaben, das noch vor dem Umzug der Vitusschule umgesetzt werden soll, befasst sich allerdings nicht nur mit der Querungshilfe für die Grundschüler, sondern beinhaltet weitere Bausteine.

So soll der bislang nur geschotterte Einmündungsbereich Am Hemmel/Heeker Straße gepflastert werden. Nördlich der Heeker Straße, in etwa gegenüber dem vorhandenen Buswartehäuschen auf der gegenüberliegenden Seite, wird die Bushaltestelle mit fünf Metern Breite eingerichtet. Möglicherweise werde dort auch ein weiteres Wartehäuschen aufgestellt, um die Fahrschüler vor den Unbilden des Wetters zu schützen, erläuterte Weßling.

Allerdings existiert – und darauf legte der Verwaltungsfachmann großen Wert – bislang nur eine Grobplanung. Mit der Elternvertretung der Grundschule werde das Vorhaben ebenso feinabgestimmt wie mit den Anliegern.

Eine weitere Komponente, um diesen neuralgischen Punkt für die Schüler sicherer zu machen, ist eine Fahrbahnverengung der Heeker Straße rund 60 Meter vor der Ampel und der Bushaltestelle. Auf nur noch fünf Meter Breite verringert sich durch ein sogenanntes „Baumtor“ die Straße – ein deutliches optisches Signal an die Kraftfahrer, dass hier nicht nur die Bebauung des Orts beginnt, sondern sich auch Kinder im folgenden Bereich aufhalten. Dass diese Maßnahme dringend notwendig ist, zeigte eine Verkehrsmessung. „Wir haben etwa 1000 Autos pro Tag registriert und von denen waren etwa 85 Prozent mit Geschwindigkeiten zwischen 62 und 67 km/h unterwegs“, erläuterte Weßling. Erlaubt ist Tempo 50.

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