Nachhaltige Quartiersentwicklung im Ortskern
Akteure vor Ort sind jetzt gefragt

Metelen -

Der Auftakt ist jetzt gemacht worden, und im kommenden Jahr sind sind die Menschen im Zentrum der Vechtegemeinde gefragt: Im Rahmen eines Workshops wurden erste Ideen für die Attraktivierung des Ortskerns gesucht, Stärken und Schwächen benannt.

Donnerstag, 14.12.2017, 13:12 Uhr

Zum Auftakt der Entwicklung eines Quartierskonzepts für den Ortskern Metelens trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.l.) Ortskundige aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.
Zum Auftakt der Entwicklung eines Quartierskonzepts für den Ortskern Metelens trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.l.) Ortskundige aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Foto: Andreas Joost

Was ist das Besondere am Ortskern von Metelen? Die historische Achse mit Kirche, Stiftsgebäude und Mühlengelände, die kurzen Wege, die Nähe zur Natur, mehrere Gaststätten in zentraler Lage? Bürgermeister Gregor Krabbe hatte Ortskundige aus Politik, Gesellschaft und Unternehmerschaft zu diesen Fragen eingeladen. Alle standen schon bald über Pläne gebeugt, markierten dort mit bunten Punkten die lokalen Stärken ebenso wie aktuelle Herausforderungen (z. B. Sendplatz, fehlende Cafés, Leerstände).

Der Auftaktworkshop ist Teil eines Quartierskonzeptes, das der Verein „Energieland2050“, der im Kreis Steinfurt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit steht, für Metelen erstellt. Wichtig dabei ist die Beteiligung der Menschen vor Ort, der Hausbesitzer, der Bewohner, Geschäftsleute und weiterer Vertreter der Dorfgemeinschaft. Sie alle sind gefragt, damit Metelen schön und lebenswert bleibt, die Häuser nicht an Wert verlieren und Investitionen lohnen – beispielsweise in Sanierungs- und Umbaumaßnahmen.

Dem nun erfolgten Auftaktworkshop folgt bis März die Analyse-Phase, in der Metelens Dorfkern zwischen Wallweg, Schulstraße, Friedhof und Vechte genauer untersucht wird. Die beauftragten Ingenieurbüros kartieren die Gebäude, analysieren die Energiedaten ebenso wie die demografische oder Verkehrssituation.

Das Quartierskonzept wird zum Großteil über das Förderprogramm „KfW 432“ finanziert. Auch die Kreissparkasse tritt als Sponsor auf. Innerhalb eines Jahres will die Gemeinde mit Unterstützung von „Energieland2050“ Angebote für die Bewohner entwickeln – und wünscht sich viele Beteiligte und Ideengeber.  

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