Aktion „Futter statt Böller“
Idee zieht immer weitere Kreise

Lengerich/Hasbergen -

Rund 2,5 Tonnen Futter für Tiere. Bei der vierten Auflage der Aktion „Futter statt Böller“ vermeldet Initiator Ingo Bockelmann einen neuen Spendenrekord. Vom Erlös profitiert unter anderem der Verein Katzenhilfe Lengerich.

Dienstag, 02.01.2018, 12:01 Uhr

„Futter statt Böller“: Auf grob zweieinhalb Tonnen schätzte Ingo Bockelmann die gespendete Tiernahrung insgesamt. Am Sammelplatz sichteten er und seine Mitstreiter die Bestände.
„Futter statt Böller“: Auf grob zweieinhalb Tonnen schätzte Ingo Bockelmann die gespendete Tiernahrung insgesamt. Am Sammelplatz sichteten er und seine Mitstreiter die Bestände. Foto: Markus Strothmann

Die Aktion „Futter statt Böller“ fand schon zum vierten Mal in Hasbergen statt. Durch gezielte Werbung haben Initiator Ingo Bockelmann und seine Mitstreiter allerdings eine neue Größenordnung erreicht für die tierfreundliche Aktion. Zu den Empfängern der gespendeten Dinge gehört unter anderem der Verein Katzenhilfe Lengerich.

Auf dem Parkplatz der Tankstelle Engelhard trug die Gruppe zusammen, was zahlreiche Tierfreunde gespendet hatten: säcke-, paletten- und haufenweise Tiernahrung, dazu Tierspielzeug, Einstreu und mehr. Schon nach dem Entladen eines Bullis lag da ein ganzer Berg, aber: „Das ist noch längst nicht alles“, sagte Ingo Bockelmann – kurz darauf rückten auch schon die nächsten Fahrzeuge an und Marc Engelhard brachte eine Fuhre Postkisten rüber, ebenfalls bis zum Rand gefüllt mit Ware.

Neben den Sachspenden ging auch Geld ein auf einem extra eingerichteten Konto. Davon sollen ebenfalls Tiere glücklich und satt gemacht werden. Die Spenden kommen sechs Tierheimen und Tierschutzorganisationen in der Region zugute, unter anderem dem Verein Arche4Dogs und der Katzenhilfe Lengerich.

Ingo Bockelmann hatte vor vier Jahren allein angefangen, vor dem Jahreswechsel Futter für bedürftige Tiere zu sammeln. Der Grund: „Ich finde die Knallerei an Silvester sinnlos. Dazu hat man verängstigte Haustiere, denen man nur noch Beruhigungstabletten geben kann.“

„Futter statt Böller“ – das finden auch andere sinnvoll, und so sind mittlerweile mehrere Helfer an Bord. Etwa Sascha und Nadine Hense, die in ihrem Sonnenstudio Futterspenden angenommen haben, oder Mario Gerken, der die Öffentlichkeitsarbeit besorgt hat in Form von Plakaten und einer Facebook-Seite (facebook.com/pg/futterstattboeller), die seit November über 1000 Likes erhalten hat.

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