Social Day Im Einsatz für die gute Sache

Lengerich -

Wenn zwei Industriekaufleute und eine Chemielaborantin Pflastersteine vor der LWL-Klinik verlegen, ein Verfahrensmechaniker mit einer alten Dame „Mensch-ärgere-dich-nicht“ spielt und zwei Elektroniker einträchtig ein Klassenzimmer im Hannah-Arendt-Gymnasium streichen – dann ist „Social Day“ in Lengerich. Zu dieser Aktion der Akzeptanzoffensive „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ begrüßte Bürgermeister Wilhelm Möhrke am Freitag über 40 Azubis auf dem Rathausplatz. Er dankte den Firmen und den Auszubildenden für ihre Bereitschaft, sich für das Allgemeinwohl einzusetzen, und war sicher, „dass sie dabei über den Tellerrand schauen und etwas erleben werden.“

Social Day: Im Einsatz für die gute Sache
Foto: Gudula Benning

Im Namen von Bischof + Klein, Dyckerhoff und Windmöller & Hölscher, die den „Social Day“ vor Ort initiiert haben, wünschte Olaf Heymann-Riedel den Azubis einen erfolgreichen Tag. Der Geschäftsführer der Windmöller & Hölscher Ausbildungs-GmbH freute sich, dass sich auch Handel und Handwerk an der Aktion beteiligen. „Das ist unser Lengericher Weg“, erklärte er. Der „Social Day“ und mit ihm das soziale Engagement sollten fester Bestandteil des Lebens in Lengerich sein.

Um nach dem Zufallsprinzip Gruppen festzulegen, zogen alle Azubis eine Nummer und damit auch eine Aufgabe: Die Kita St. Christophorus beispielsweise hatte sich Unterstützung bei der Gartenarbeit gewünscht. Das Jugendzentrum wollte ein Hochbeet anlegen und die Bürgerstiftung Gempt hatte um Pflege des Generationenparks gebeten. Zum Abschluss waren alle zum Beach am Aasee in Ibbenbüren eingeladen und trafen dort auf Freiwillige aus Ibbenbüren und Lienen. Insgesamt nahmen in ganz NRW über 500 Auszubildende an der Aktion teil.

Manche Einrichtung hatte angesichts des schlechten Wetters auch einen „Plan B“. So wurden im Kindergarten der Elterninitiative in Hohne die Waschräume gestrichen, anstatt den Spielplatz zu renovieren. Und die Azubis, die den Jones-Garten pflegen sollten, verlegten Gedenksteine im Pflaster vor der LWL-Klinik. Gärtnermeister Christian Jenner hatte ein Zelt organisiert.

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