Unterstützung für die Initiative
„Schön, dass Ihr wieder da seid“

Laer -

Sophie Zumbrock (19) und Raphael Börger (19) absolvieren seit September 2017 im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BuFDi) ein Jahr bei der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen. Sina Zurhorst (18) besucht die Fachoberschule für Sozialwesen und ist seit August als Jahrespraktikantin mit dabei. „Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz in der Offenen Ganztagsschule (OGS)“, erläutert Elisabeth Weitershagen, Initiativen-Geschäftsführerin. „Da wir auch das Jugendzentrum betreiben, bietet sich Gelegenheit, unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen“, fügt sie hinzu.

Montag, 29.01.2018, 07:01 Uhr

Sina Zurhorst, Sophie Zumbrock und Raphael Börger kickern gerne mit den Kindern. Über die Unterstützung der drei freut sich die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthause n, Elisabeth Weitershagen (r.)
Sina Zurhorst, Sophie Zumbrock und Raphael Börger kickern gerne mit den Kindern. Über die Unterstützung der drei freut sich die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthause n, Elisabeth Weitershagen (r.) Foto: Nix

Sophie Zumbrock (19) und Raphael Börger (19) absolvieren seit September 2017 im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BuFDi) ein Jahr bei der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen. Sina Zurhorst (18) besucht die Fachoberschule für Sozialwesen und ist seit August als Jahrespraktikantin mit dabei. „Wir würden immer wieder die gleiche Entscheidung treffen und für die Initiative aktiv werden“, sind sich alle drei schon jetzt einig.

„Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz in der Offenen Ganztagsschule (OGS)“, erläutert Elisabeth Weitershagen , Initiativen-Geschäftsführerin. „Da wir auch das Jugendzentrum betreiben, bietet sich Gelegenheit, unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen“, ergänzt sie. BuFDis und Praktikantin sind auch stundenweise im Unterricht der ersten Klassen mit dabei. So werden sie in ein breites Arbeitsfeld involviert – Grundschule, OGS und Jugendzentrum.

Abiturienten Sophie wollte entweder bei der Bundeswehr Musik studieren oder mit Kindern arbeiten. Sie fand die BuFDi-Stelle sehr interessant und nutzt sie nun als Orientierungsphase. Raphael begann eine Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker, entschied sich dann jedoch, weitere Möglichkeiten auszuloten. „Ich hoffe, dass mir meine Arbeit hier neue Impulse beruflicher Orientierung vermittelt“, sagt er.

Sina brachte sich in einem früheren Praktikum bereits in einen Kindergarten ein. Diesmal möchte sie gern mit älteren Kindern arbeiten. In Praktikumsberichten reflektiert sie ihre Erfahrungen. „Es ist auch für uns interessant und spannend, sich mit allen über ihre Erfahrungen im Schulalltag auszutauschen“, so Weitershagen.

„Ich würde uns als unterstützende Kräfte bezeichnen“, sagt Sophie, „morgens im Unterricht sind wir so etwas wie die Assistenten des Lehrers“, erklärt sie. „Ich beschäftige mich intensiv mit einem Schüler, der Konzentrationsschwierigkeiten hat“, erläutert die 19-Jährige. Sie hilft ihm, dem Unterricht trotz dieses Handicaps zu folgen. Es gilt auch, für Ruhe in der Klasse zu sorgen. Nachmittags hilft die junge Frau bei der Hausaufgabenbetreuung und es wird darüber hinaus schon mal eine Runde gekickert. Die Aufgaben von Raphael und Sina sehen ähnlich aus.

„Es ist eine Arbeit, bei der man direkt etwas zurück bekommt“, beschreiben die Drei. Zu merken, dass die Kinder die jungen Helfer und ihre Arbeit schätzen gibt ihnen ein gutes Gefühl. Wenn sie mal eine Woche an einem Seminar teilnehmen und am nächsten Montag wieder in der Schule erscheinen, hören sie nicht selten: „Schön dass ihr wieder da seid, wir haben Euch voll vermisst“.

„Wir freuen uns besonders auch, dass auch ein junger Mann darunter ist“, sagt Weitershagen. In der Grundschule und im Offenen Ganztag sind männliche Lehrpersonen nämlich eher die Ausnahme. Nach den superguten Erfahrungen möchte die Initiative auch für das nächste Schuljahr wieder BuFDi-Plätze und ein Praktikum für Jugendliche, die die Fachoberschule für Sozialwesen besuchen, anbieten. Wer Interesse daran hat, sollte sich an Elisabeth Weitersagen unter Telefon 0 25 54/90 21 73 melden.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5456793?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F
Messerstecherei auf Graf-Arnold-Platz
Nach der Tat sperrte die Polizei den Tatort großflächig mit Flatterband ab. Der Zugang zum K+K-Markt vom Graf-Arnold-Platz blieb ebenso verwehrt wie der zur Tiefgarage.
Nachrichten-Ticker