Geld für die Schulen
„Wir bauen damit die Schule um“

Laer/Horstmar -

Die Gemeinde Laer und die Stadt Horstmar gehören zu den insgesamt 74 glücklichen Kommunen, die Zuwendungen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds zur Schulsanierung erhalten. „Mit diesen zusätzlichen Bundesmitteln sind weitere Verbesserungen und Modernisierungen der Schulgebäude auch im Hinblick auf die Anforderungen der Digitalisierung möglich“, heißt es in einer Presseinformation der Bezirksregierung. Dem Schreiben zufolge bekommt Laer 255 829 Euro und Horstmar 2 377 687 Euro.

Mittwoch, 24.01.2018, 19:01 Uhr

Die Werner-Rolevinck-Schule (Foto) in Laer soll saniert werden.  Bauliche Maßnahmen sind auch an den Grundschulen in Horstmar und Leer vorgesehen.
Die Werner-Rolevinck-Schule (Foto) in Laer soll saniert werden.  Bauliche Maßnahmen sind auch an den Grundschulen in Horstmar und Leer vorgesehen. Foto: abi

Die Gemeinde Laer und die Stadt Horstmar gehören zu den insgesamt 74 glücklichen Kommunen, die Zuwendungen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds zur Schulsanierung erhalten. „Mit diesen zusätzlichen Bundesmitteln sind weitere Verbesserungen und Modernisierungen der Schulgebäude auch im Hinblick auf die Anforderungen der Digitalisierung möglich“, heißt es in einer Presseinformation der Bezirksregierung.

Dem Schreiben zufolge bekommt Laer 255 829 Euro und Horstmar 2 377 687 Euro. Die beiden Kommunen können die Fördermittel für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und in Ausnahmefällen für den Ersatzbau von Schulgebäuden einsetzen.

Konkrete Vorstellungen, was die Gemeinde Laer mit dem Geld machen wird, hat Bürgermeister Peter Maier . „Wir bauen damit die Grundschule um“, erklärt er im Gespräch mit dieser Zeitung, dass das vom Rat beschlossen worden sei. Die Projektleitung übernähme Bauamtsleiter Stefan Wesker und die Planung Diplomingenieur Jörn Jacobs.

Zunächst erfolge der Anbau und dann die Sanierung des bestehenden Gebäudes. So platzt dieses aus allen Nähten, weil die Schülerzahlen und die Besucher des Offenen Ganztags stark zunehmen. Die Planungen für diese Maßnahmen liefen bereits, so der Bürgermeister, der hofft, dass mit den Arbeiten im Herbst 2018 oder Anfang 2019 begonnen werden kann.

Laers Bürgermeister freut sich auch darüber, dass in diesem Jahr die Schulpauschale von ehemals 200 000 auf 300  000 Euro angehoben worden ist.

„Das Geld können wir gut gebrauchen“, zeigt sich auch sein Horstmarer Amtskollege Robert Wenking erfreut über die finanzielle Zuwendung. Immerhin müsse die Burgmannsstadt gleich zwei Kirchen und zwei Grundschulen vorhalten, was bei einer „chronischen Unterfinanzierung“ schwierig, aber zwingend notwendig sei, um den Bürgern beider Ortsteile gerecht zu werden. Der Kommunalinvestitionsförderungsfonds habe allerdings nichts mit dem Programm „Gute Schule“ zu tun, das über vier Jahre laufe. Dass bestätigt auch Kämmerer Georg Becks. Wie er berichtet, wird das Geld pauschal zugewiesen, damit die Kommunen ihre eigenen Schwerpunkte setzen können. In welche Maßnahmen die Fördermittel vor Ort fließen, konnte er gestern noch nicht sagen.

Dass ein Schwerpunkt der Zukunftsinvestitionen in der Bildungspolitik liegt, hatte der Bürgermeister bereits während des Neujahrsem­pfangs betont. So seien größere bauliche Maßnahmen mit energetischen Effekten an den Schulen erforderlich. Der Schulträger beabsichtige beispielsweise, die Westseite der Astrid-Lindgren-Schule in Horstmar zu sanieren. Zudem stände die Dachsanierung des Lernzentrums Horstmar an. Dort müsse das Fachdach, das mittlerweile ein „reiner Flickenteppich“ geworden sei, aufwendig erneuert werden.

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