Beeindruckend
Eine wunderbare Einstimmung

Laer -

Einen wahren Musikgenuss bot das Laerer Blasorchester während seine traditionellen Adventskonzertes in der Bartholomäuskirche. So beeindruckte der Auftritt der Musiker nicht nur akustisch, sondern auch visuell, denn ihr Spiel wurde von einer Lichtshow begleitet, die dank des besonderen Gewölbes in der Pfarrkirche St. Bartholomäus noch an Dimension gewann.

Montag, 18.12.2017, 19:12 Uhr

Das Blasorchester unter der Leitung von Björn Schlüter präsentierte sich während des Adventskonzertes in der Bartholomäuskirche von seiner besten Seite und bot einen vielfältigen Einblick in sein Können.
Das Blasorchester unter der Leitung von Björn Schlüter präsentierte sich während des Adventskonzertes in der Bartholomäuskirche von seiner besten Seite und bot einen vielfältigen Einblick in sein Können. Foto: Heinrich Lindenbaum

Mit seinem traditionellen Adventskonzert stimmte das Blasorchester Laer am Sonntagabend auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Das Orchester beeindruckte während seines Auftritts nicht nur akustisch, sondern auch visuell. Sein Spiel wurde von einer Lichtshow begleitet, die dank des besonderen Gewölbes in der Pfarrkirche St. Bartholomäus noch an Dimension gewann.

„Wir erleben am heutigen Abend wieder ein besonderes Highlight des Blasorchesters und freuen uns auf die Einstimmung auf das Weihnachtsfest“, begrüßte Pfarrer Andreas Ullrich die Zuhörer in der übervollen Kirche, sogar Stehplätze waren rar.

Judith Bröker und Sonja Treus, das Vorstands-Duo, freuten sich, neben alten Bekannten, die regelmäßig dabei sind, auch neue Gesichter begrüßen zu dürfen. „Wir haben uns schon seit Ende August auf dieses Konzert vorbereitet und freuen uns, Ihnen heute mit diesem musikalischen Höhepunkt eine besinnliche Stunde bieten zu können“, erklärten sie.

Wie schon in den vergangenen Jahren hielt das Programm nicht nur Advents-Klassiker bereit, sondern es lud das Publikum auch dazu ein, selbst mitzusingen. Durch den Abend führte Philipp Hagenhoff, der jedes Stück anmoderierte.

Den Auftakt machte das Jugendorchester zusammen mit dem Hauptorchester unter der Leitung von Björn Schlüter mit dem Lied „Macht hoch die Tür“ und Mitsingen war ausdrücklich erwünscht. Danach hatte das Jugendorchester seinen Auftritt. Unter der Leitung von Anna-Maria Oskamp, die zusammen mit Sarah Niehaus die die Musiker leitet, wurde das Stück „We wish you a merry Christmas“ gespielt. Es folgten „It‘s the most wonderful time of the year“ und „Forrest Gump – Main Title“unter der Leitung von Sarah Niehaus.

Neben den bekannten Liedern, wie „Zu Bethlehem geboren“, „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ und „O, du fröhliche“ wurde mit den folgenden Stücken die Möglichkeit gegeben, den vorweihnachtlichen Stress auszublenden und entspannt der Musik zu lauschen.

Das Hauptorchester eröffnete das Konzert mit dem ersten Stück „A Triumphant Fanfare“. Kein Instrument wäre besser geeignet als die Fanfare, um die schönste und festlichste Zeit des Jahres einzuläuten. Mit dem Stück „Hymn to the Fallen“ von Philipp Sparke, erinnerten die Musiker an den Heiligabend im ersten Weltkrieg, als Briten, Franzosen und Deutsche für diese „heilige Nacht“ die Waffen ruhen ließen und Weihnachtslieder sangen.

Bei dem Stück „The Call of Christmas“ von Wim Stalman erkannten die Besucher einen internationalen Weihnachtschoral wieder, der als „Adeste fidelis“ oder „Herbei, oh Ihr Gläubigen“ besser bekannt ist. Als nächstes hatte Björn Schlüter das Stück „Arietta“ aus Figaros Hochzeit ausgesucht, bei dem als Soloinstrument das Tenorhorn, das von Peter Epping gespielt wurde, glänzte.

Ein weiterer Höhepunkt war das Stück „Canto Ambrosiano“ von Alfred Bösendorfer, wobei es sich um das berühmte Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“ handelt. Das feierliche Werk wurde durch Pauken und Blechbläser eröffnet. Leisere und besinnlichere Töne erklangen zum Abschluss des Konzertes. Das Stück „Evening Song“ von Jan de Haan ist in Deutschland unter dem Titel „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ bekannt. Jana Hauser spielte dabei das Trompetensolo.

Passend zur Weihnachtszeit trugen Felix und Justus Große Bockhorn das Friedenslicht, das von einer Kerze aus Bethlehem stammt, in die Kirche und stellten es auf der Krippe ab.

Zum Ende gab es lang anhaltenden Applaus für alle Akteure. Ohne Zugabe wurden das Blasorchester nicht entlassen. Nach dem Stück „Halleluja“ wurden die Zuhörer mit dem vorweihnachtlichen Klassiker „Tochter Zion“ verabschiedet.

Bilder: 3796: Das Jugendorchester bei seinen Vorträgen; 3797: Das Blasorchester während des Konzertes; 3805: Das illuminierte Deckengewölbe in der Pfarrkirche; 3817:Peter Epping bei seinem Solovortrag; 3820: Die Zuhörer in der Pfarrkirche St. Barholomäus beim Adventskonzert; 3821: Der Moderator des Konzertes: Philipp Hagenhoff; 3827: Felix und Justus gr. Bockhorn mit dem Friedenslicht aus Bethlehem; 3829: Das Blasorchester während des Adventskonzertes; 3835: Das Blasorchester unter der Leitung von Björn Schlüter.

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