Gerüstet
Sternsinger stimmen sich ein

Laerr/Holthausen -

Auf ihren Einsatz als Sternsinger in Laer haben sich jetzt zahlreiche Messdiener vorbereitet. Sie trafen sich im Pfarrzentrum mit zwei ehrenamtlichen Helferinnen des Teamerkreises der Tage der religiösen Orientierung des Bundes der Deutschen katholischen Jugend. Spiel und Spaß standen bei dieser Gelegenheit an erster Stelle.

Montag, 04.12.2017, 16:12 Uhr

Diese Kinder wollen bei der Sternsingeraktion in Laer mitmachen. Eingewiesen wurden sie von den Sternfahrerinnen Stefanie Rohde und Kassandra Helle (hinten). Die Mitglieder der Oberrunde Katia Hüwe, Manon Bettmer, Cedric Bettmer, Christine Lengers und Theo Hermes (kleines Foto v.l.) beim Anfertigen der Kronen und Einteilen der Bezirke.
Diese Kinder wollen bei der Sternsingeraktion in Laer mitmachen. Eingewiesen wurden sie von den Sternfahrerinnen Stefanie Rohde und Kassandra Helle (hinten). Die Mitglieder der Oberrunde Katia Hüwe, Manon Bettmer, Cedric Bettmer, Christine Lengers und Theo Hermes (kleines Foto v.l.) beim Anfertigen der Kronen und Einteilen der Bezirke. Foto: hl

Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und leuchtende Sterne: Am 6. und 7. Januar (Samstag/Sonntag) sind die Sternsinger der Kirchengemeinde Hll . Brüder Ewaldi Laer-Holthausen-Beerlage wieder in ihren Bezirken unterwegs. „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 60. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist Indien.

Jetzt machten die „Sternfahrerinnen“, Stefanie Rohde und Kassandra Helle, im Pfarrzentrum Station, um mit den Kindern die Sternsingeraktion vorzubereiten. „Wir sind gekommen, um Euch auf diesen wichtigen Job vorzubereiten“, stellten sich die ehrenamtlichen Helferinnen vom Teamerkreis der Tage der religiösen Orientierung des Bundes der Deutschen katholischen Jugend vor.

Spiel und Spaß standen bei dieser Gelegenheit an erster Stelle. Dabei war Reporter Willi Weitzel für die Sternsinger in Indien unterwegs. Dort hat er Kinder getroffen, die täglich von klein auf arbeiten müssen, oft unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen. 2006 wurde Kinderarbeit in Indien gesetzlich verboten. Trotzdem gibt es dort die größte Zahl arbeitender Kinder weltweit: Offizielle Quellen gehen davon aus, dass rund zwölf Millionen Kinder arbeiten müssen, Hilfsorganisationen sprechen von bis zu 60 Millionen Jungen und Mädchen. Die meisten sind in der Landwirtschaft oder in der Fertigung von Teppichen, Zigaretten und anderen Waren tätig.

Das Motto der Sternsinger in 2018 lautet „Segen bringen, Segen sein!“ Diese Botschaft steht auch auf dem Bändchen, das die Sternsinger dann tragen. Dieses wurde in der Stadt El Alto in Bolivien hergestellt, wo die Sternsinger das Projekt „Palliri“ unterstützen, das Kindern den Schulbesuch ermöglicht und eine Nähwerkstatt betreibt.

Beim ersten Treffen im Pfarrzentrum konnten noch nicht alle Bezirke besetzt werden. Wer Interesse hat, auch Erwachsene sind willkommen, kann sich im Pfarrbüro unter Telefon 62 87 melden.

Die Sternsinger freuen sich auch über Süßigkeiten, die sie als Belohnung an den Haustüren erhalten. Die meisten Süßigkeiten werden aber – auch auf Wunsch der beteiligten Mädchen und Jungen – an die Tafel ist Steinfurt weitergeleitet.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5334363?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F
Bagatellfälle in der Notaufnahme
Viele Patienten suchen die Notfallsprechstunde im Krankenhaus auf, obwohl sie auch gut beim niedergelassenen Arzt hätten behandelt werden können.
Nachrichten-Ticker