Schwarzlicht-Theater
„Musik kann doch jeder“

ladbergen -

Dass die Kinder aus der Grundschule gut Theater spielen können, dürfte sich herumgesprochen haben. Kürzlich war es wieder einmal soweit: Es gab eine neue Aufführung des Schwarzlicht-Theaters.

Donnerstag, 01.02.2018, 23:02 Uhr

Die Theaterkinder der Grundschule begeisterten mit ihrem neuen Schwarzlicht-Stück das Publikum in drei Vorstellungen. Rund ein halbes Jahr lang hatten sie für die Aufführung „Bühne frei für Emmi Eule“ geprobt.
Die Theaterkinder der Grundschule begeisterten mit ihrem neuen Schwarzlicht-Stück das Publikum in drei Vorstellungen. Rund ein halbes Jahr lang hatten sie für die Aufführung „Bühne frei für Emmi Eule“ geprobt. Foto: Grundschule Ladbergen

Rund ein halbes Jahr Probenzeit lag laut einer Mitteilung der Schulleitung hinter den Mädchen und Jungen, als es endlich hieß: „Bühne frei für Emmi Eule “. Die Geschichte handelte von einer Eule, deren Wald gefällt wurde, und die sich nun eine neue Heimat suchen musste. Glücklicherweise war eine Meise ihr dabei behilflich. Sie zeigte ihrer neuen Freundin nicht nur eine schöne Baumhöhle, sondern auch ein Radio. Von Musik hatte der Nachtvogel allerdings bisher noch nie gehört. Die Meise erklärte ihr aber bereitwillig die verschiedenen Stilrichtungen.

Vor diesem Hintergrund zauberten die Theaterkinder farbenfrohe und ausdrucksstarke Bilder auf die Bühne: Es ging los mit den Zweitklässlern, die einen Popsong präsentierten, sowie einen „wolkenweichen“ Schlager. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hielt es die Zuschauer kaum noch auf ihren Sitzen. „Von vorne nach hinten, von links nach rechts“, schunkelte und sang das Publikum mit. Sowohl die Eltern und Freunde, die Mitschüler, die Senioren aus dem benachbarten Wohnheim als auch die eingeladenen Kindergartenkinder ließen sich gerne zum Mitmachen anstiften.

Die Stimmung stieg noch mehr an, als die Kinder der Klasse 3a mit neonfarbener Kleidung zu Hiphop- und Rockmusik tanzten. Anschließend wurde es mucksmäuschenstill, während zu den zarten klassischen Klängen der „Moldau“ eine Choreographie mit fluoreszierenden Flaschen aufgeführt wurde. Das Ende gestaltete wieder die Theatergruppe aus dem Offenen Ganztag zu Folkloremusik.

Zum Schluss konnte sich die Eule – wie auch das Publikum – gar nicht entscheiden, welche Musik ihr am besten gefiel. Allerdings war der Vogel traurig, dass er nicht selbst musizieren konnte. „Aber Musik kann doch jeder“, wusste die Meise dem zu entgegnen, und aus 72 Kinderkehlen klang das Finale: „Wenn du gehen kannst, fang an zu tanzen und wenn du sprechen kannst, dann sing ein Lied. Und wenn du Hände hast, dann kommt das Beste: nimm deine Trommel und spiel einfach mit!“

Drei Vorstellungen spielten, sangen und tanzten die sieben- bis elfjährigen Schauspieler unter der Leitung von Andrea Mehliß und der Mithilfe der Pädagogik-Studentinnen Maartje Fiege und Lisa Nebel sowie der FSJlerin Jasmin Haarlammert für ein begeistert applaudierendes Publikum. Am Ende waren alle stolz auf die gelungenen Auftritte, aber auch ein wenig traurig, dass ein schönes Projekt nun zu Ende gegangen war.

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