„Oberstübchen“
Mehr Geld für den Förderverein

Ladbergen -

Diese Truppe wird besser und besser: Die Erlöse, die die freiwilligen Helfer des „Oberstübchens“ durch den Verkauf von gebrauchten Dingen erzielen, steigen von Jahr zu Jahr an. 2016 hatte Helmut Reinker 10 652 Euro an Werner Suhre, den Vorsitzenden des Fördervereins Christliche Jugendarbeit in Ladbergen, überreicht; diesmal stellte er ihm 13 970 Euro zur Verfügung.

Mittwoch, 31.01.2018, 22:01 Uhr

„Oberstübchen“: Mehr Geld für den Förderverein
Foto: Sigmar Teuber

Diese Truppe wird besser und besser: Die Erlöse, die die freiwilligen Helfer des „Oberstübchens“ durch den Verkauf von gebrauchten Dingen erzielen, steigen von Jahr zu Jahr an. 2016 hatte Helmut Reinker 10 652 Euro an Werner Suhre, den Vorsitzenden des Fördervereins Christliche Jugendarbeit in Ladbergen, überreicht; diesmal stellte er ihm 13 970 Euro zur Verfügung. Der Mehrbetrag in Höhe von 3318 Euro sei zum Teil der „Möbelstube“ zu verdanken, die seit Ende Mai 2017 das Angebot ergänzt, sagte Reinker.

Das „Oberstübchen“ am Kirchpatt ist über das Heidedorf hinaus zu einem Begriff geworden. Insbesondere seit einem Umzug am 11. März 2015 von Räumen im Dachgeschoss eines Hauses an der Lengericher Straße ins neue Domizil am Kirchpatt „brumme“ der Laden, freuten sich Helmut und Elsbeth Reinker schon im vergangenen Jahr. Besucher von Nah und Fern wüssten das umfangreiche Angebot zu schätzen.

Das war noch größer als bisher geworden, nachdem das Textilkaufhaus von Hermann Lammers und Brigitte Stapenhorst an der Mühlenstraße 9 Anfang 2016 geschlossen worden war und die Geschäftsleute dem „Oberstübchen“ ehemalige Firmenräume im ersten Stock überlassen hatten (WN berichteten). Dort wurden und werden Möbel, Teppiche und mehr verkauft: mit offenbar gutem Erfolg, wie Helmut Reinker berichtet.

Die Erlöse der „Möbelstube“ kommen ebenso wie die des „Oberstübchens“ traditionell dem im Jahr 2000 gegründeten Förderverein christliche Jugendarbeit zugute. Als kleines Dankeschön helfen Jugendliche dabei, Waren die steile Treppe zur „Möbelstube“ hinauf und hin­unter zu tragen, so Reinker. „Das ist schwere Arbeit, die weder wir noch die anderen Helfer aus dem ,Oberstübchen’ noch leisten können“, sagt er.

Wie Werner Suhre jetzt im Rahmen des traditionellen Dankeschöntreffens und der Geldübergabe im evangelischen Gemeindehaus berichtet, kommt das Geld unter anderem der Projekt- und Chorarbeit zugute. Finanziert würden „eine halbe Stelle und Sachkosten“. Die Zuwendungen des „Oberstübchens“ deckten etwa die Hälfte der jährlichen Kosten. Die andere Hälfte steuerten Firmen und Privatleute durch Spenden bei.

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