Gemütlich und familiär
Schneeweißes Weihnachtsdorf

Ladbergen -

„Seit dem die Organisatoren das neue Konzept entwickelt haben, ist es noch viel gemütlicher hier“, schwärmte eine Handarbeiterin aus Emsdetten über das Ladberger Weihnachtsdorf, das am Wochenende auf dem Platz zwischen evangelischer Kirche und Afrouper erneut viele Besucher aus Ladbergen und Umgebung angelockt hatte.

Sonntag, 10.12.2017, 19:12 Uhr

Ein stimmungsvolles Bild: Dicke Schneeflocken verzaubern das Weihnachtsdorf.
Ein stimmungsvolles Bild: Dicke Schneeflocken verzaubern das Weihnachtsdorf. Foto: Luca Pals

„Seitdem die Organisatoren das neue Konzept entwickelt haben, ist es noch viel gemütlicher hier“, schwärmte eine Handarbeiterin aus Emsdetten über das Ladberger Weihnachtsdorf, das am Wochenende auf dem Platz zwischen evangelischer Kirche und Afrouper erneut viele Besucher aus Ladbergen und Umgebung angelockt hatte.

Gemütlich und familiär – so war das Motto der Organisatoren rund um die Gemeinde, die Marketinginitiative „Nu män tou“ sowie die Schützenvereine Overbeck und Hölter. Ingo Kielmann freute sich: „Wir wollen immer attraktiver werden und haben das auch geschafft. Wir sind ein kleiner, aber sehr gemütlicher Markt, der neben den Ladberger Vereinen den Kunsthandwerkern die Möglichkeit bietet, sich vorzustellen.“

Die Aussteller, von denen zahlreiche gekommen waren und die allesamt eine sehr gute Organisation und Nähe zu den Verantwortlichen bestätigten, kamen nicht nur aus Ladbergen – auch aus Nordwalde und Münster. So wie Thomas Warth . Der aus Münster stammende Handwerker sagte: „Der Markt ist natürlich kleiner als in Münster – aber hier wird auf die Qualität der Ware geachtet, auf größeren Märkten wird ja nur noch Billigware verkauft.“ Qualität habe in seinem Stand vor allem die Feuerschale – sein „Verkaufsrenner“.

Am Wochenende war er einer von 30 Standbetreibern, die das Ladberger Weihnachtsdorf auf dem Platz am Afrouper bildeten. Nicole Sparenberg: „Der Markt hat sich gut gemacht, seit der Platzverlegung kommen auch immer mehr Menschen von auswärts – eine runde Sache“, so die Ladbergerin, die mit zwei Freundinnen in zwei Ständen selbst Genähtes, Crepes sowie Glühwein anbot und mit einem Teil des Erlöses wie bereits im vergangenen Jahr den Verein „Kleine Welt“ unterstützt und damit die Behandlung und Förderung von intensivmedizinisch behandelten Kindern.

Einen guten Grund um zu spenden fand auch Familie Hesselmeyer aus Fürstenau. An ihrem Stand boten die selbst ernannten „Elefanten-Fans“ alles rund um das gefährdete Säugetier an. Ein Teil des Geldes werde für ein Elefantenwaisenhaus in Kenia gespendet, so die Familie. Dort habe sie auch die Patenschaft für sechs Elefanten übernommen.

Für den guten Zweck unterwegs war auch Stefanie Merchel. Die Ladbergerin verkaufte weihnachtlichen Schmuck und Deko, 15 Prozent ihres Geldes wird sie an das Kinderhospiz Löwenherz in der Nähe von Bremen spenden und merkte an: „Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich direkt gepackt.“ Und: „Die Ladberger haben ein Gefühl für die gute Sache.“

Auch die Ladberger Vereine präsentierten ihre Kostbarkeiten. Der Schützenverein Overbeck war gleich mit zwei Ständen und dem Drosselcafé in den Räumlichkeiten von Buddemeier vertreten. Der Senioren-Treff bot als „Strickkompanie“ alles rund um Garn und Stricknadel an sowie selbst gemachte Zimt- und Pflaumenmarmelade und liebevoll verzierte Deko-Gläser und Eiserkuchen. Letzterer war auch der Verkaufs-Schlager der Hölteraner Schützen, die den Besuchern auch die Möglichkeit boten zu sehen, wie die Ladberger Köstlichkeiten am offenen Feuer hergestellt werden. Wer auf der Suche nach dem richtigen Baum war, konnte bei der Freiwilligen Feuerwehr zuschlagen. Für die musikalische Note sorgten der Musikverein und die Bläser über dem Afrouper. Auch der Highlight-Gottesdienst lockte neben dem Nikolaus, der viele Kinder beschenkte, zahlreiche Besucher an.

„Mit dem Markt ist es uns wichtig, die Dorfgemeinschaft zu pflegen und den örtlichen Zusammenhalt zu stärken“, so Kielmann. Beides ist den Organisatoren im Ladberger Dorf gelungen.

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