Schützen-Karneval
Leerer Karneval im Aufwind

Horstmar-Leer -

Eine Bombenstimmung herrschte beim Schützenkarneval in der Gaststätte Vissing/Wegmann. Sitzungspräsident Frank Hölscher und „Co-Moderator“ Frank Lölver konnten dem närrischen Publikum mehr als 70 Aktive in der Bütt präsentieren – ein neuer Höhepunkt in der Geschichte des Leerer Karnevals.

Sonntag, 11.02.2018, 14:02 Uhr

Illustre Truppe: Die Leerer Schützen hatten mit der Auswahl ihrer Programmpunkte beim Büttabend ein glückliches Händchen.
Illustre Truppe: Die Leerer Schützen hatten mit der Auswahl ihrer Programmpunkte beim Büttabend ein glückliches Händchen. Foto: Franz Neugebauer

Eine Bombenstimmung herrschte beim Schützenkarneval in der Gaststätte Vissing/Wegmann. Sitzungspräsident Frank Hölscher und „Co-Moderator“ Frank Lölver konnten dem närrischen Publikum mehr als 70 Aktive in der Bütt präsentieren – ein neuer Höhepunkt in der Geschichte des Leerer Karnevals . Erstmals überhaupt gab‘s mit Bredo I. und Stephi I. auch ein Prinzenpaar. Weiteres Indiz dafür, dass der Leerer Karneval im Aufwind ist: Die Vergabe eines Wanderpokals für den schönsten Wagen beim Straßenkarneval feierte Premiere. Lukas Frahling von den Pinguinen des Wagens vom Haus am See durfte ihn aus der Hand von Frank Lölver in Empfang nehmen.

Traditionell eröffnete der Vorstand des Dörfer Vereines den bunten Reigen in der Bütt mit einem Blick in eine Vorstandsversammlung. Die „Blickband“ heizte danach diie Stimmung im Saal weiter an. Sie ist eine bunt zusammengesetzte Gruppe, in der Rechtsanwälte, Krankenpfleger, Gastwirte oder Installateure mitmachen. Frank Wenking hat sie alle unter seine Fittiche genommen.

Einen besonderen Text hatte Doris Brinkers-Wenking zur Musik aus dem amerikanischen Musikfilm „New York, New York“ als Hymne an Leer gedichtet: „Die Stimmung in Leer begeistert so sehr. Man trägt das Herz am rechten Fleck im Dörfchen Leer“.

Zum Potsdamer Platz in Berlin und dem dortigen Musical „Blue man Group“ versetzt fühlte sich die närrische Schar. Kevin Simon und der so beliebte Postbote Martin Oskamp verbargen sich hinter der Maske.

Erstmals in Bütt tauchten die Vorstandsdamen der Dörfer auf. Beim Märchen Hänsel und Gretel in moderner Fassung fühlten sich alle an ihre Kinderzeit erinnert.

Unter dem Motto „Kindermund tut Wahrheit kund“ berichteten Jörg Anthe und Dieter Frahling aus dem Dorfgeschehen. Mit einem Augenzwinkern verwiesen die beiden auf den Verein hinter dem Sportplatz, den Ostendörfer Schützenverein. Dort habe es eine Schützenmesse mit Lesung aber ohne Buch gegeben, man habe lange beim Ringen um die Königswürde auf einen kleinen Holzspan hinter der Kegelmutter geschossen und die Schützen seien ohne Oberst angetreten.

Und dann noch ein Seitenhieb auf den größeren Stadtteil. Dort habe man vor 250 Jahren als Dank eine Kapelle errichtet, weil die Bewohner vor der Pest verschont blieben. Beiden kam die Idee: „Wir reichen eine Baugenehmigung ein für eine Kapelle auf dem Zitter, der Grenze zwischen Horstmar und Leer.“

Sie können nicht nur die Fußballspielen, die Damen der SG Horstmar/Leer, sondern auch gut tanzen. Das bewiesen sie beim Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte mit den damals aktuellen Liedern und Tänzen.

„Kopf abschalten, Augen zu und dann volle Pulle in den Eiskanal“ lautete die Aufforderung von Henning Wickenbrock beim Bobfahren der Junggesellen des Vereines. Etwas fürs Auge bot die Tanzgarde von St. Katharina. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Solotänzerin Theresa Ruck.

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