Gesprächs- und Vortragsabend
Gott und den Menschen verantwortlich

Horstmar -

Die Aussagen des Apostels Paulus im 13. Kapitel des Römerbriefs stellte Professor Dr. Michael Beintker in den Mittelpunkt des Vortrags- und Gesprächsabends, zu dem das Evangelische Sozialseminar und das Katholische Bildungswerk eingeladen hatten. Kaum ein Text hat die politischen Auffassungen des Christentums so stark beeinflusst wie die darin postulierte Aussage, dass Christen auch eine nichtchristliche Obrigkeit anerkennen können.

Dienstag, 30.01.2018, 23:01 Uhr

Professor Dr. Michael Beintker (l.) referierte beim Vortrags- und Gesprächsabend der Christlichen Bildungswerke.
Professor Dr. Michael Beintker (l.) referierte beim Vortrags- und Gesprächsabend der Christlichen Bildungswerke.

Paulus habe nämlich deutlich gemacht, so der Referent, dass für das Zusammenleben der Menschen eine Rechtsordnung notwendig sei. Deren Einhaltung müsse von „Trägern der staatlichen Gewalt“ durchgesetzt werden, wofür die „Obrigkeit“ auch entsprechende Finanzmittel, wie beispielsweise Steuern oder Zoll benötige.

Für Christen gelte daher „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“ (Gesetz Gottes – zehn Gebote) und „Du sollst der Obrigkeit Respekt zollen und die von der Obrigkeit gemachten Gesetze einhalten“. „Wer sich der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes“, heißt es im Paulusbrief. Und diesem Gottesbezug folge auch das Grundgesetz, nämlich der Verantwortung vor Gott und den Menschen. Dies gelte auch für die Politik, die in ihrem Handeln von der Verantwortung vor Gott geleitet werden sollte, so Beintker.

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