Zusätzlicher Bedarf
Grollenburg wird erweitert

Horstmar-Leer -

Weil in Leer Kindergartenplätze fehlen, wird der Kindergarten in der Grollenburg demnächst erweitert. So bekommt die Einrichtung ein neues Gebäude, das im Garten des Hauses entsteht und durch einen verglasten Verbindungsgang mit der bestehenden Kita verbunden wird. Die Stadt Horstmar baut und vermietet das Gebäude an den Verein „Lernen fördern“, der Träger der Einrichtung ist. Die Miete ist anzusetzen im Rahmen der Betriebskosten , die anerkannte Miete wird über die Gewährung von Pauschalen refinanziert.

Donnerstag, 28.12.2017, 18:12 Uhr

So sehen die Pläne für die Erweiterung des Kindergartens in der Grollenburg in Leer aus. Durch einen verglasten Verbindungsgang wird der Neubau an das bereits vorhandene Kita-Gebäude angeschlossen.
So sehen die Pläne für die Erweiterung des Kindergartens in der Grollenburg in Leer aus. Durch einen verglasten Verbindungsgang wird der Neubau an das bereits vorhandene Kita-Gebäude angeschlossen.

Die Plätze in den beiden Kindergärten Ss. Cosmas und Damian und Grollenburg in Leer reichen nicht mehr aus. Auf Grund der Kindergartenbedarfsplanung 2018/2019 des Steinfurter Kreisjugendamtes ist es erforderlich, im kleineren Ortsteil von Horstmar eine weitere dauerhafte Gruppe einzurichten. Geplant ist eine Erweiterung des Kindergartens Grollenburg.

Noch 2015 wurde prognostiziert, dass eine zusätzliche Gruppe zwar benötigt werde, aber nur vorübergehend genehmigt und finanziert werden könne. Daraufhin wurde am Kindergarten von Ss. Cosmas und Damian ein Modul aufgestellt, das auch mittelfristig stehen bleiben soll.

Die Entscheidung für die Erweiterung des Kindergartens Grollenburg durch Beschluss des Stadtrates hat bei den Eltern der Mädchen und Jungen des Kindergartens Ss. Cosmas und Damian die Sorgen ausgelöst, dass die Einrichtung in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Gertrudis nicht mehr genügend Unterstützung finden könnte. Diese Besorgnis wies Bürgermeister Robert Wenking in einer Elternversammlung zurück. Der Kindergarten werde auch weiterhin wie bisher von der Stadt Horstmar begleitet, versprach er.

Der Kindergarten Grollenburg ist als Zwei-Gruppen-Anlage konzipiert. Vorgesehen ist ein zusätzliches Gebäude auf dem Grundstück der Grollenburg für eine weitere Gruppe zu errichten.

Die derzeitigen Planungen, die schon sehr konkret sind, beinhalten keinen direkten Anbau an das Denkmal, sondern ein separates Gebäude etwas abgesetzt mit einem verglasten Verbindungsgang. Er ist gegenüber der Grollenburg ein untergeordnetes Bauwerk.

In Anlehnung an die Umgebungsbebauung soll ein Gebäude in massiver Bauweise mit Krüppelwalmdach entstehen. Es entstehen ein Gruppenraum, Nebenräume, eine Sanitäranlage, und ein kleines „Kindercafé“. „Ein sinnvoller Vorschlag“ – wie Bürgermeister Wenking bei der Vorstellung der Pläne im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege befand, als es dort um die Thematik ging.

Die Stadt Horstmar baut und vermietet das Gebäude an den Verein „Lernen fördern“, der Träger der Einrichtung ist. Die Miete ist anzusetzen im Rahmen der Betriebskosten , die anerkannte Miete wird über die Gewährung von Pauschalen refinanziert.

Architekt Bernhard Krause aus Ibbenbüren, arbeitet mit dem Verein „Lernen fördern“ zusammen. Er ist erfahren in der Planung und dem Bau von Kindertagesstätten. Die Projektkosten belaufen sich voraussichtlich auf 450 000 Euro.

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