Verstärkung
Neue Kraft im Seelsorgeteam

Horstmar-Leer -

Mit Ralf Laumann gibt es bald eine neue Kraft im Seelsorgeteam der Kirchengemeinde St. Gertrudis. So lässt sich der 48-Jährige aus Leer zum Diakon ausbilden. Am 25. November 2018 soll der zweifache Familienvater, der im Zivilberuf Banker bleibt, geweiht werden.

Freitag, 22.12.2017, 22:12 Uhr

Ralf Laumann fühlt sich in der Leerer Pfarrkirche wohl. Als Diakon mit Zivilberuf wird er künftig einige Aufgaben in der Kirchengemeinde St. Gertrudis übernehmen.  
Ralf Laumann fühlt sich in der Leerer Pfarrkirche wohl. Als Diakon mit Zivilberuf wird er künftig einige Aufgaben in der Kirchengemeinde St. Gertrudis übernehmen.   Foto: Franz Neugebauer

Die Pfarrgemeinde St. Gertrudis wird mit Ralf Laumann demnächst einen neuen Diakon mit Zivilberuf haben. Der Bankangestellte hat sich durch eine intensive Ausbildung auf diese seine neue Aufgabe vorbereitet und wird das Seelsorgeteam verstärken. Am 25. November (Christkönigsfest) wird der 48-Jährige im Dom zu Münster zum Diakon geweiht.

Ralf Laumann ist ein Leerer Junge, der in der Alst geboren wurde und dort mit zwei weiteren Geschwistern aufgewachsen ist. Mit seiner Frau Susanne und zwei Kindern wohnt der Familienvater in Leer. Seit mehr als 17 Jahren ist der Diakon in Spe bei der Volksbank Ochtrup-Laer in Leer in der Beratung und im Service tätig.

Viele Jahre war er Kassierer beim Ortskulturring in Leer und gehört dem Schützenverein Leer-Dorf an. Der Banker singt im Kirchenchor und bei „Only Sometimes“, spielt Posaune in der „Blickband“ und ist Kassierer des Heimatvereines, ist also dem örtlichen Vereinsleben verbunden.

„Die Entscheidung, mich für den Diakon im Zivilberuf zu entscheiden, ist langsam gewachsen“, erinnert sich Ralf Laumann. Er sei bei zahlreichen Begegnungen von verschiedenen Personen, darunter auch Pfarrdechant Johannes Büll , darauf angesprochen worden. Weil er sich gerne im sozialen Bereich engagieren wolle, und schon längere Zeit als Lektor und Kommunionhelfer in der Pfarrgemeinde tätig sei, habe er diesen Weg eingeschlagen.

Diakon werde man nicht so ohne weiteres, ist sich Laumann klar. Nach einem halbjährlichen Praktikum am Johannes-Hospiz in Münster erfolgte die Ausbildung im Rahmen eines Fernstudiums über die Domschule Wüzburg und das Institut für Pastorale Dienste in Münster. Sie dauert insgesamt vier Jahre. Das Studium umfasst einen theologischen Teil und einen pastoral-diakonischen Teil.

Nach erfolgreichem Abschluss der theologischen Prüfung, der Teilnahme an Ausbildungseinheiten und Zustimmung des Heimatpfarrers, wurde der Leerer von Bischof Felix Genn als Kandidat für das Diakonat angenommen (Admissio). Die Feier der Admissio war im Mai dieses Jahres.

Der 48-Jährige darf als Diakon Wortgottesdienste leiten, das Sakrament der Taufe spenden, bei Trauungen assistieren und Beerdigungen durchführen. Diakon im Zivilberuf ist ein Ehrenamt, hauptberuflich bleibt er Bankangestellter.

Laumann wünscht sich für die Gemeinde ein weiteres Zusammenrücken und immer eine gute Kommunikation untereinander, um gemeinsam Ideen umsetzen zu können, damit sich im Ort niemand alleine fühlen müsse.

„Ich bin glücklich über die Entscheidung von Ralf Laumann“, erklärt Pfarrdechant Johannes Büll. Er habe diesen als waches und den Menschen zugewandtes Gemeindemitglied kennengelernt und freue sich auf seine Mitarbeit.

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