Re-Ka-Ge besucht die Redaktion
Orden verleihen – ein Klacks

Reckenfeld -

Die Session ist noch nicht mal vorbei, da legen die Karnevalisten der Re-Ka-Ge schon die ersten falschen (?) Fährten fürs nächste Jahr: Sie verteilen Orden an „Prinzen auf Verdacht 2019“. Einer blieb auch in der Redaktion.

Dienstag, 13.02.2018, 14:02 Uhr

Schade, schon wieder vorbei: Die Abordnung der Reckenfelder Karnevalsgesellschaft (Re-Ka-Ge) stattete am Veilchendienstag der Redaktion einen Besuch ab. Weitere Termine bei den Arbeitgebern des Prinzenpaares sorgten für einen engen Zeitplan.
Schade, schon wieder vorbei: Die Abordnung der Reckenfelder Karnevalsgesellschaft (Re-Ka-Ge) stattete am Veilchendienstag der Redaktion einen Besuch ab. Weitere Termine bei den Arbeitgebern des Prinzenpaares sorgten für einen engen Zeitplan. Foto: Günter Benning

„Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr bei der Proklamation auf der Bühne“, machten die Reckenfelder vielversprechende Andeutungen. Welcher Redakteur von nun an ein Anwärter auf den prinzlichen Job ist – das bleibt allerdings ein Geheimnis.

Erstmal ging es ja auch um die aktuellen Regenten, die gerade mal drei Tage im Amt waren, als sie mit ihrem närrischen Gefolge am Veilchendienstag die Redaktion stürmten. Und trotz ihrer noch geringen Erfahrung als Herrscher sind Thomas und Ulrike Winter die passenden Rituale schon in Fleisch und Blut übergegangen. Orden verleihen? Ein Klacks, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Schwupps – hatten Redaktionsleiter Günter Benning und „Reckenfeld-Korrespondent“ Oliver Hengst einen Orden um den Hals baumeln, Küsschen der Prinzessin inklusive. Die gab es auch für die restliche Belegschaft, als ihnen jeweils mit großem „Helau“ einer der eigens angefertigten Sessions-Pins ans Revers geheftet wurde. Als in einem Fall dabei ein paar Gläser zu Boden gingen, wurde schon gemunkelt: „Guck mal, jetzt wird er direkt nervös.“

Bei allem geselligen Beisammensein bot der Besuch der Re-Ka-Gisten in der Redaktion auch genug Gelegenheit zum Gespräch. Re-Ka-Ge-Präsident Thomas Hermes nutzte das, um der Redaktions-Mannschaft für die „hervorragende Berichterstattung über das ganze Jahr“ zu danken. „Ganz besonders muss ich natürlich die Rosi loben – ganz hervorragend“, sagte er über die rasende Reckenfeld-Reporterin Rosemarie Bechtel. Hätte sie da nicht schon einen Orden gehabt – spätestens jetzt wäre sie reif gewesen. Viel mehr brachte Hermes erstmal nicht raus – die angeschlagene Stimme wollte für abends (Grünkohlorden) geschont werden. „Jürgen, wenn Du mal was sagen könntest . . .“, gab er die Regie weiter. Dieser Jürgen (Schulz) danke „für das herzliche Getränk“, das bereit stand. Und das, obwohl er an diesem Tag nichts trinken wollte. Das eilig angebotene Glas Milch wurde aber letztlich doch nicht gebraucht.

Thomas und Ulrike Winter, die ihren Sohn Ole (Zeremonienmeister beim Kinderkarneval) im Gepäck hatten, gaben preis, dass sie bereits seit zwei Jahren als Prinzenpaar feststehen. „Wir haben uns extra eine lange Session ausgesucht“, sagte der Prinz schmunzelnd. Das Geheimnis so lange zu wahren war kein großes Problem. Ein – im doppelten Wortsinn – deutlich größeres: ein passendes Kostüm für den langen Prinzen finden, der so gar nicht zum Zwergen-Motto der Re-Ka-Ge passen mag. „Er passte in keines der beiden, das wir vorrätig haben“, berichteten die Reckenfelder. Also wurde eigens eines ausgeliehen, damit der Prinz trotz seiner hühnenhaften Maße in angemessener Garderode mitfeiern kann.

Am Dienstag folgten der Redaktions-Stippvisite noch Besuche bei den Arbeitgebern des Prinzenpaares, abends dann die Verleihung des Grünkohlordens (Bericht folgt). Dann ist erstmal Schluss mit Karneval.

Aber nicht lange. „Wir machen höchstens eine Woche Pause“, kündigte eine Närrin an. Dann will schon wieder die Kostümfrage des kommenden Jahres in Angriff genommen werden. Auch Künstler für die nächste Proklamation sind schon gebucht oder geblockt. Nach der Feier ist vor der Feier. Na, dann: Helau!

Re-Ka-Ge besucht die Redaktion

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