„Saitenwind“ und „Saitenweise“ Kein Platz mehr auf der Orgelempore

Greven -

Unter dem Titel „Engel – gibt‘s die?“ hatten die Musikerinnen und Sängerinnen von„Saitenwind“ und „Saitenweise“ unter der versierten Leitung von Ulla Kurbjuhn-Clodt ein Programm zusammengestellt, bei dem sicherlich jeder Besucher sein ganz persönliches Lieblingslied wiederfinden konnte.

Stimmungsvoller Einstieg in die Adventszeit – die Spenden gingen an die Flüchtlingshilfe.
Stimmungsvoller Einstieg in die Adventszeit – die Spenden gingen an die Flüchtlingshilfe. Foto: Axel Engels

Eine so große Resonanz bei den Musikliebhabern wie am Sonntag beim Konzert von „Saitenwind“ und „Saitenweise“ in der Christuskirche kann sich jeder Veranstalter nur wünschen. Selbst auf der Orgelempore waren alle Plätze an der Balustrade besetzt und im Kirchenraum fand man keinen freien Platz mehr.

Unter dem Titel „Engel – gibt‘s die?“ hatten die Musikerinnen und Sängerinnen unter der versierten Leitung von Ulla Kurbjuhn-Clodt ein Programm zusammengestellt, bei dem sicherlich jeder Besucher sein ganz persönliches Lieblingslied wiederfinden konnte.

Stilistische Grenzen gab es dabei nicht, aus Rock und Pop, Folk sowie traditionellen Weihnachtsweisen stammten die Lieder, so fand selbst Detlev Jöckers „Der Engel“ seinen Platz im Reigen der bekannten Melodien.

Zusammen mit den Besuchern erklang das französische Weihnachtslied „Gloria in excelsis deo“ sowie mit „Vom Himmel hoch“ das wohl bekannteste Lied von Martin Luther.

„We are the word“ von Michael Jackson und Lionel Richie verband die Menschen in der Christuskirche in inniger Weise. Von den Wise Guys bis zu der Kelly Familiy, von Marius Müller-Westernhaben bis Robbie Williams spannten „Saitenweise“ und „Saitenwind“ den Bogen, konnten mit guter Stimmgruppentrennung sowohl instrumental als auch gesanglich jedem Song ein lebendiges klangliches Gewand verleihen.

Mit Akribie und Feinsinn hat Ulla Kurbjuhn-Clodt die Lieder einstudiert, so dass sich die Musikerinnen ganz auf den Inhalt jenseits des reinen Notentextes konzen­trieren konnten. Innigkeit und Herzlichkeit schuf ein direktes Band zum Publikum.

Als Vorbereitung für die stimmungsvolle Adventszeit und die Festtage war dieses „Engel- gibt‘s die?“ sicherlich bestens geeignet.

Die Musikerinnen verzichteten bei diesem Benefizkonzert auf Einnahmen, so gingen die Spenden der Besucher ganz an die Flüchtlingshilfe Greven. Der Berliner Liedermacher Klaus Hoffmann wäre von solch gefühlvoller Interpretation seines „Jedes Kind braucht einen Engel“ sicherlich genauso inspiriert gewesen wie die Besucher. Die in Musik gesetzten Gedanken über Engel und himmlische Geschehnisse konnten bei der ausdrucksstarken Interpretation ihren ganzen Zauber entfalten. Natürlich wurde das Ensemble für dieses sehr innige Konzert mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Für den Heimweg gab das Ensemble dem Publikum noch ein stimmungsvolles „Journey of the angels“ von Enya mit.

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