Greven vor 25 Jahren Der Eklat und das Landrecht

Nein, nicht vor 25 Jahren, aber vor 50 Jahren waren „die Lords“ in Greven – Grund, einmal eine Ausnahme von einer Regel zu machen.

Vor 50 Jahren DIE angesagte Band: Die Lords traten damals sogar in Greven auf. Allerdings sahen sie da noch jünger aus.
Vor 50 Jahren DIE angesagte Band: Die Lords traten damals sogar in Greven auf. Allerdings sahen sie da noch jünger aus.

In Greven vor 25 Jahren gab es natürlich auch diese Zeitung. Und in dieser Zeitung gab es auch damals schon die Rubrik „Greven vor 25 Jahren“. Das sind also Geschichten, die vor 50 Jahren stattfanden. Normalerweise wird diese Rubrik in dieser Rubrik ignoriert. Aber: Dass vor 50 Jahren die Lords in Greven auftraten – das ist schon eine Erwähnung wert. Die Lords in Greven – das ist so ähnlich, als wenn heute die Scorpions, Rammstein oder die Toten Hosen hier in Greven ein Konzert geben würden. Allein diese Vorstellung rechtfertigt die Erwähnung doch schon, oder?

Für einen handfesten Eklat sorgte Günter W. Denz vor 25 Jahren im Rahmen der Sportgala. Der damalige TVE-Präsidenten sollte die Sport-Plakette der Stadt, die an Menschen verliehen wurde, die sich um den Sport in Greven verdient gemacht hatten, bekommen. Doch: Denz lehnte ab. Seine Begründung: Er wolle sich nicht der Willkür des Stadtsportverbandes, der die zu Ehrenden vorschlug, unterwerfen. Präsident des Stadtsportverbandes war damals Prof. Harald Züchner . Man munkelte, dass Denz und Züchner sich nicht leiden konnten . . .

Zur Sportlerin des Jahres wurde übrigens damals Anke Werries gewählt. Die damalige Spitzenturnerin lag deutlich vor dem Basketballer Christoph Kemper und der Schwimmerin Melanie Jacobi.

Früher gab es in Greven das so genannte Hüttruper Landrecht. Das wurde so genannt aufgrund der Tatsache, dass der Flughafen eigentlich machte was er wollte, ohne die Heimatkommune Greven in die Planungen einzubeziehen. Doch das wollten die Grünen nicht länger hinnehmen. Und so forderten sie vor 25 Jahren die Baustelle für einen Parkplatz am FMO sofort still zu legen. Denn eine Baugenehmigung hatte der Flughafen dafür nicht eingeholt. Die wurde dann allerdings nachträglich erteilt. Einen Baustopp, wie gefordert, sprachen die Grevener Politiker nicht aus. Peter Beckmann

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