Senioren feiern Karneval
„Mein Kopf ist eine Wüste“

Altenberge -

Der Saal Bornemann war ausgebucht: Dort feierten am Dienstag die Senioren Karneval.

Dienstag, 13.02.2018, 16:02 Uhr

Volles Haus im Saal der Gaststätte Bornemann. Dort feierten gestern Nachmittag zahlreiche Senioren Karneval.
Volles Haus im Saal der Gaststätte Bornemann. Dort feierten gestern Nachmittag zahlreiche Senioren Karneval. Foto: Dieter Klein

Noch einmal begeisterten gestern Nachmittag die sieben Tanzmariechen der KG St. Johannes das Publikum im voll besetzten Saal Bornemann. Denn dort feierte die Senioren­gemeinschaft eine schwungvolle Sitzung.

Doch bevor die kleinen Artistinnen, die später von den Berg-Hüpfern, Berggeistern und Bergfeen auf der Bühne abgelöst wurden, so richtig loslegen konnten, freuten sich die Senioren über das reichhaltige Kuchenangebot.

Moderation wie Regie über das bunte Bühnenprogramm stammte aus der geistigen Feder von Ursula Hagelschur, die auch gemeinsam mit ihrem Ehemann Hubert den ersten tollen Sketch lieferte. Und sich dabei nicht genierte, auch mal den Deppen rauszulassen – ging es doch immerhin um ihr Examen. Dabei gab sie ohne Umschweife zu: „Aber mein Kopf ist eine nur einzige Wüste.“ Was den Professor zu der Aussage veranlasste: „Aber in der Wüste gibt es doch sicher auch Oasen.“ „Negativ! Wie soll ich Kamel so eine Oase finden?“ Diese herrliche Blödelei dauerte ein ganze Weile, wobei sich die Gäste immer wieder die Lachtränen wegwischen mussten.

Später wurde es noch verrückter. Denn da kam Pfarrer Rogers in einem „Computerkurs für Senioren“ ins Spiel. Er konnte überhaupt nicht verstehen, warum er seinen Browser suchen sollte: „Warum und weshalb? Ich habe eben erst geduscht.“

Später stand zudem Klaus von Treuenfeld mit einem beneidenswerten Repertoire geschliffener Witze auf der Bühne. Die Tanzgarden der KG St. Johannes bereicherten zwischendurch immer wieder das Programm.

Schließlich machte am Dienstagnachmittag auch Prinz Johannes samt Elferrat einen seiner letzten „Dienstbesuche“ der Session. Dem schloss sich das Entruper Männerballett an. Und das Wichtigste: Den ganzen Nachmittag über sorgte DJ Manfred Stiegekötter mit tollen Musikeinlagen dafür, dass niemand an seinem Platz zur Ruhe kam. Und als der Hit „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel“ aufgelegt wurde, summte und brummte es ringsum vor Begeisterung.

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