Neue Häuser an der Eisenbahnstraße
Konzept überzeugt

Altenberge -

Der öffentliche geförderte Wohnungsbau kommt voran: Zwar muss der Gemeinderat noch dem Grundstücksverkauf zustimmen, doch die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses geben die Richtung vor: Demnach soll die „WohnBau Westmünsterland“ aus Borken an der Eisenbahnstraße zwei Mehrfamilienhäuser errichten.

Dienstag, 06.02.2018, 20:02 Uhr

Im rückwärtigen Bereich befinden sich die Bahngleise. Aus Lärmschutzgründen soll eine 2 bis 2,5 Meter hohe Wand gebaut werden.
Im rückwärtigen Bereich befinden sich die Bahngleise. Aus Lärmschutzgründen soll eine 2 bis 2,5 Meter hohe Wand gebaut werden. Foto: Verwohlt-Architekten

Die Würfel sind gefallen: Wenn der Rat in seiner Sitzung am 26. Februar dem Grundstücksverkauf für das Areal zwischen Eisenbahnstraße und Bahngleisen an die WohnBau Münsterland eG zustimmt, wird das Unternehmen mit Sitz in Borken zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils zehn Wohneinheiten errichten. „Das Konzept hat uns überzeugt“, sagte Matthias Große Wiedemann ( CDU ) am Montagabend während der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses. Große Wiedemann: „20 Wohnungen sind absolut ausreichend.“ Die beiden Baukörper „sind nicht so voluminös“, so Große Wiedemann weiter. Des Weiteren habe die CDU die WohnBau als Unternehmen überzeugt. Sie vermietet bereits Wohnungen an der Bergstraße.

Um als Mieter in die Wohnungen einzuziehen wird ein Wohnberechtigungsschein benötigt. Anders als in den beiden von der Gemeinde errichteten Häusern an der Eisenbahnstraße werden in den von der WohnBau geplanten Gebäuden keine Flüchtlinge einziehen.

Auch wenn es der SPD „schwer gefallen ist, sich auf einen Entwurf festzulegen“, erklärte Wilfried Koch für seine Partei, habe die WohnBau „letztendlich am meisten überzeugt“. Auch die UWG votierte für die Firma aus Borken. Die Grünen dagegen hatten sich für das Vorhaben von Hofschröer Planen und Bauen GmbH (Rheine) ausgesprochen. In dem vorgestellten Entwurf habe die Fraktion unter anderem der Laubengang überzeugt, so Winfried Pabst. Letztendlich erhielt der Entwurf des Architekturbüros Verwohlt aus Emsdetten, das für die WohnBau den Plan entworfen hatte, mit neun Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und einer Enthaltung die Mehrheit. Die beiden Mehrfamilienhäuser sind baugleich und verfügen über je zehn Wohneinheiten mit Wohnungen für ein bis zwei Personen.

Die Gebäude sind barrierefrei geplant und verfügen über einen rollstuhlgerechten Aufzug.

Um vor Lärm geschützt zu sein, wird entlang der Bahnlinie eine etwa 2 bis 2,5 Meter hohe Mauer gebaut. Außerdem sollen die Fenster in Richtung Bahngleise mit einer sogenannten Phon­stopverglasung versehen werden. Die beiden Gebäude sollen so angeordnet werden, das zwischen den Häusern die Pkw-Stellplätze angelegt werden.

Und wie sieht der Zeitplan aus? Nach dem Kauf des Grundstücks hat die WohnBau GmbH maximal zwei Jahre Zeit, das Grundstück zu bebauen. Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass ab Anfang 2019 mit den Bauarbeiten begonnen wird.

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